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because i was sitting at the bar. hoping you’re walk in the door.

Manchmal kommt es doch ganz anders als man zu Beginn denkt. Noch eine WE RIDE LEIPZIG Ausgabe für dieses Jahr? Zugegeben, der Abstand zum Sommer Special ist kurz. Aber dafür wird die Zeit bis zum Frühjahr auch kürzer. Drei Magazine hat sich das WE RIDE LEIPZIG Team in diesem Jahr zum Ziel gesetzt. Genau das haben wir auch geschafft. Wir haben uns entschieden den Jahresabschluss oder aber auch das Ende der Fahrradsaison mit einem Magazin zu begleiten. Wobei wir uns auch ehrlich gesagt nicht vorstellen können, dass in Leipzig jemals kein Fahrrad gefahren wird. Selbst im Winter. Sicherlich wird hier und da vom Rad auf eine wärmere Alternative umgesattelt aber der Großteil der Leipziger Radler wird den Witterungsbedingungen trotzen, während die Radläden das nächste Jahr vorbereiten und fleißig schrauben. Genau wie wir. Über den Winter und die kleine Ruhepause soll das Projekt noch weiter reifen und wachsen. An einem dieser kalten Novembertage stehe ich vor der Palette mit den neuen Magazinen. Mit dem kurzen Einsatz vom Cuttermesser kann ich die ersten Hefte befreien und das neue Cover strahlt mir entgegen. Diesmal in Schwarzweiß. Eigentlich sollte das gesamte Magazin in Schwarzweiß erscheinen aber in letzter Minute mussten wir uns dagegen entscheiden. Doch die Idee schwirrt noch immer durch unsere Köpfe. Immer wieder hat dieser Moment etwas Magisches. Das erste Magazin in der Hand zu halten und von allen Seiten zu betrachten, ist etwas Besonderes.

Gefühlt hatten wir für diese bereits vierte Ausgabe zu wenig Zeit. Oder sie verging einfach zu schnell. Jeden Sonnenstrahl haben wir genutzt und dachten kurzzeitig: “Das schaffen wir nie!”. Der Durchbruch kam und wir wissen jetzt, was diese Ausgabe wieder von den vergangenen unterscheidet. Die Radgeschichten haben wir beibehalten. Wir haben sie nur noch weiter ausgebaut und wollen noch viel mehr von den Leipzigern über ihr Rad erfahren. So wie von unserem liebsten Uli, der 1990 den ADFC in Leipzig gründete und mit seinen 81 Jahren noch immer fröhlich auf dem Rad davon fährt. Oder wie Franzi, die sich in ihr Singlespeed Rad schockverliebt hat. Oder Katerina, die sich mit der gesamten Familie um das Retrovelo streitet. Oder Fatih, der auf der Suche nach seiner Radbegleitung Rosmarie ist. Oder Mimo, der mit seinen 19 Jahren Preise im Einradfahren abräumt. Oder aber auch Julia, die sich mit Hilfe von einem guten Freund ihr eigenes Fahrrad ganz nach ihren Wünschen aufgebaut hat. Es kommt nicht auf das Fahrrad an. Wie sauber, stylisch oder hip es ist, sondern auf das, was jeder Radfahrende damit erlebt hat. Das Schöne ist: Wir kennen diesmal alle Models in unserem Heft oder haben sogar unsere ganz eigene Geschichte mit ihnen. So auch mit dem Covergirl Sonja. Nachts in der Ilse habe ich sie entdeckt und nach einem kurzen Zögern auch angesprochen. “Wir brauchen dich. Willst du nicht Covergirl werden?”, habe ich sie gefragt und dabei gehofft, dass so ein Versuch von unbekannter Seite nicht komisch wirkt. Am nächsten Tag kommt ihre Antwort: Sie ist dabei! Obwohl die angehende Yoga-Lehrerin eigentlich als Visual Merchandiser unterwegs ist und bisher noch kaum gemodelt hat, wirkt es so als hätte sie schon immer vor der Kamera gestanden. Diese strahlende Lächeln muss einfach auf den Titel, dachten wir. Der Plan geht auf!

Aber auch die Radstopps, die mir sehr am Herzen liegen, dürfen wieder nicht fehlen. Im Café ding dong und Pop-Up Café Julius & Hans darf genascht und sich bei Rusty Cat und der Südseite für den Winter gemütlich eingerichtet werden. Während wir es uns Zuhause kuschelig machen, träumt der Weltenradler Thomas Meixner sicher schon von seinem Bike-Abenteuer. Am Telefon erzählt er uns von seiner Tour von Bitterfeld über die Seidenstraße nach Xian. Tage im Sattel, unebene Straßen, Wüstenlandschaft, 40°C, Verkehr aus der Hölle, das Visum läuft aus und 13000 km auf dem Tacho. Oder wie Thomas sagt: “Keen big deal!”. Alles eine Frage der Sichtweise. Diese Geschichte muss man einfach gelesen haben! Genau wie das Portrait über die Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt “Radgeber” in der Innenstadt. Mike, der lässige Dude mit der Wollmütze, und ich sitzen bei einer Apfelsaftschorle vor dem Laden und erzählen über die Werkstatt, die es schon seit mehr als zehn Jahren gibt. Jeder darf mit seinem Rad vorbeikommen und selbstständig an der Werkbank loslegen. In knappen zwei Monaten entstand diese Ausgabe und sie feierte am 20. November ihre kleine Release Party in den ersten Leipziger Cafés, Radläden und Geschäften. Im Frühling 2019 geht es weiter mit der nächsten WE RIDE LEIPZIG Ausgabe. Ganz ehrlich: Ich kann es kaum erwarten! Danke an alle Partner, Supporter und Leipziger/innen, die dieses Projekt unterstützen. Da sind einfach nur vier Radfahrer, die an dieses Magazin und den Kosmos rundherum glauben und ein paar mehr Menschen damit begeistern können. Das ist doch ziemlich schön!

WE RIDE LEIPZIG RELEASE PARTY x Dankbar Leipzig

Der Blick zur ersten WE RIDE LEIPZIG Ausgabe.

Der Blick zur zweiten WE RIDE LEIPZIG Ausgabe.

Der Blick zur dritten WE RIDE LEIPZIG Ausgabe.

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