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TokyoDie Geburtstagswoche geht auch nach dem Fest immer noch weiter. Schließlich ist sie erst dann vorbei, wenn auch das letzte Aperol-Gläschen ausgetrunken und das letzte Stück Torte gegessen ist. Umso schöner, wenn dann noch Geburtstagsdates offen sind und in der kommenden Woche in luftigen Höhen stattfinden. Die Eiswürfel klirren und uns weht ein kühler Wind am Abend ums Näschen. Blöd nur, wenn man dann auf einer der schönsten Dachterrassen der Stadt feststellt, dass einen die Höhe hinter der Glasfassade irgendwie mehr stresst als gedacht. Nun gut, aber die Weinschorle im Café Cantona schmeckt auch gut. Dann wechseln wir eben zu mehr Bodennähe. Die Fensterbrett-Höhe am Atelier von Oliver hat hingegen genau die richtige Höhe für einen kleinen Kaffeeklatsch, eine schnelle Schlüsselübergabe und ein Stück geponserte Geburtstagstorte vom Café NiMo. Für den Rest der Woche bleibt es viel zu heiß, um vernünftig am Schreibtisch zu arbeiten. Stattdessen zieht es uns immer wieder an den See. Am liebsten mit einem Kaktus-Eis vom Kiosk nebenan. Ich versuche mich an die vergangenen Jahre zu erinnern aber ich glaube, dass ich tatsächlich in diesem Jahr so oft wie noch nie am See verbracht habe. Der kleine Urlaub Zuhause sozusagen – und dann auch noch direkt vor der Haustür.

Nicht einmal Tokyo ist für uns an diesem Wochenende zu weit weg, denn wir entdecken auf der Kolonnadenstraße das Café Tokyo. Der perfekte, leichte Snack nach einem heißen Tag am See. Schon direkt ab der Vorspeise und einem kalten grünen Tee sind wir verliebt! Zum Abschluss unseres Menüs gibt es noch einen Abstecher in den benachbarten Biergarten auf – natürlich ein japanisches Bier. So sitzen wir bis es dunkel wird. Schön ist es! Überhaupt mag ich diese Sommertage, die gefühlt nie enden – und, wenn dann aber am Südplatz. Fast wie früher. Vom ersten Kaffee, Meeting bis zur Pizza auf den Treppenstufen treffen wir uns draußen, retten uns vor spontanen Regengüssen, fahren nachts über Baustellen nach Hause und beobachten wie die Bikini-Streifen immer deutlicher zum Vorschein kommen. Die erste Jahreshälfte rückt immer wieder gedanklich weiter in den Hintergrund. Nein, natürlich nicht alles, denn allein in jeder Tasche steckt ein Mund-Nasen-Schutz. Aber dieses Gefühl von Enge und Sorge löst sich ein wenig auf. Wir bewegen uns frei, atmen schon lange auf und genießen – auch ohne Partys und Raves – das Zusammensein, den wärmenden Asphalt, spontane Runden beim Bier, Prosecco aus Pappbechern und die typische Frage bei 36°C in der Stadt: Fahren wir morgen an den See? Ich wünschte es würde so bleiben.

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