Header_annabelle sagt
das leipziger lifestyle magazin. ein hoch auf die kreativen dieser stadt!

i don’t know, turn the lights on. what they want me to think. but i’m changing the state.

Guten Moini, Leipzig! Na, mal wieder keine Lust, früh aufzustehen? Dabei könnte dein früher Morgen mit einem duftenden Caffè Latte, Matcha Latte, knackigen Backstein-Paninis, Gemüse aus dem Annalinde Garten, Pane Pugliese, Birchermüsli, Franzbrötchen und sanften Morgenlicht auf einer gemütlichen Holzbank beginnen. Klingt das nicht traumhaft? Seit Anfang Oktober 2021 ist das Zentrum-Süd mit der Espressobar gratø und ihrem minimalistischen Look um einen wunderschönen Ort reicher geworden. Mit Kaffee, comfy food und dem gewissen Wohlfühlfaktor kennen sich Julia, Toni und Felix seit mehr als drei Jahren bestens aus: Es ist kein Zufall, dass die großen Fensterfronten mit dem gratø-Schriftzug an die Dankbar in der Jahnallee erinnern, denn für einen kleinen Teil des Teams war es an der Zeit, den Blick zu weiten und trotz Pandemie etwas Neues zu wagen. Den nötigen Spirit für diesen mutigen Schritt liefern die Ästhet:innen des Famed.Studios mit dem Schriftzug, der es auch ins Café geschafft hat.

“We face the moment, when everything is possible and nothing happens until the moment, when nothing is possible and everything happens.”

“In einer Zeit, in der nichts möglich scheint, passieren am Ende doch gute Dinge”, erzählt Toni strahlend und gibt den Anstoß für mehr dolce vita sowie weitere gute Frühstücksmöglichkeiten in unserer Stadt. Er habe schon lange von einer italienischen Espressobar in Leipzig geträumt, die ihre Gäste mit einem guten, schnellen Espresso empfängt und deren Taschen mit einem reichhaltigen Panini wärmt, erklärt Toni weiter. Doch bevor es überhaupt so weit war, sollte der anfangs leere Raum in einen Ort der Gemütlichkeit verwandelt werden. Wenn es schön werden soll, dann kommt der Ästhet Felix ins Spiel. “Ganz viel, was hier entstanden ist, wurde im Moment erschaffen. Grundgedanken wie zum Beispiel ein Tresen mit Steinplatte oder die Farbe der Fliesen standen schon fest aber viele Details wie die Blumenkästen, kleine Regale oder der Trinkwasser-Hahn sind dann erst vor Ort entstanden. Mein Ziel war es möglichst alles aus dem gleichen Material zu erschaffen und bei einem Kaffee alles in der Gesamtheit auf mich wirken zu lassen – so arbeite ich tatsächlich gern. Am Ende fallen dir noch so viele weitere Dinge ein… aber dadurch, dass das gesamte Interior im gratø entstanden ist, ist man täglich mit den Menschen zusammen, die auch später wirklich an diesem Ort hinter dem Tresen stehen oder zu Gast sind. So konnten wir uns viel besser austauschen”, erzählt Felix.

Während er den anfangs leeren Raum in der Münzgasse kunstvoll Schritt für Schritt mit Lärchen- oder Eichenholz verkleidete, Fliesen klebte und das komplette Interieur zauberte, nahm Julia die Siebträger der La Marzocco-Espressomaschine in die Hand und feilte gemeinsam mit alten und neuen Team-Mates an Rezepten mit wohlklingenden Namen wie “Mushroom Benny” oder “Scamorza in Carrozza”. Den unwiderstehlichen Kaffee liefert die Frankfurter Rösterei Hoppenworth & Ploch. “Unsere Gäste können sich im Idealfall auf dem Weg zur Arbeit, oder wohin der Tag sie sonst bringen soll, noch einmal einen Moment für sich selbst gönnen. Auch wenn es vielleicht nur eine Viertelstunde mit Espresso und Croissant in der klaren Herbstluft am Morgen ist oder doch ein ausgiebiges Frühstück in tollem Ambiente – es kann den Tag verschönern”, sagt die Teamleiterin Julia, die am liebsten selbst ganz in Ruhe ohne Wecker und mit einem Käffchen im Bett ruhig in den Tag startet. Neben neuer Kundschaft freut sich das gratø-Team auch auf altbekannte Gesichter von der Jahnallee, auf Mittagshungrige, die täglich mit wechselnden Specials versorgt werden wollen, auf Limonadenfans und Kuchenliebhaber*innen, die sich einmal durch die Kaffeespezialitäten testen und dabei die Nase im Freisitz in die Sonne halten möchten, denn die grüßt pünktlich zur Mittagszeit und sorgt für Gemütlichkeit. Vielleicht genau der richtige Zeitpunkt für ein Birra Moretti? Für all das gibt es nur ein Wort: gratø!

Was?
gratø Espressobar
Wann?
Montag bis Freitag 08.00-18.00 Uhr,
Sonntag 09.00-18.00 Uhr
Wo?
Münzgasse 18, 04107 Leipzig
Warum?
Wegen Heißhunger auf Eggs Florentine, Pastrami-grilled-cheese Sandwich, Zucchini-Mais-Rösti auf Rote-Beete-Hummus, Croque Madame & Croque Monsieur, Rüblikuchen und all die Leckereien dazwischen. Im gratø frühstücken, heißt den Tag mit Liebe, Gelassenheit, einem fantastischen Kaffee und Sonnenschein im Freisitz zu beginnen. Take a sip, take a break!

Facebook // Instagram.

abgelegt unter gutkirschenessen leipzig portrait