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ein leipziger lifestyle-magazin. ein hoch auf die kreativen dieser stadt!

don’t go chasing waterfalls. please stick to the rivers and the lakes that you’re used to.

Willkommen in der süßen Welt von Hendrike Scheibert und Romy Eilenberger, die aus ihren französischen und schwedischen Backwaren wahre Kunstwerke zum Vernaschen zaubern. Kleine Türmchen aus Zitrone und Haselnuss, Rüblikuchen mit Mini-Möhren-Dekor, blumige Brioches mit Zitronencurd-Füllung, kleine windbeutelartige Chouquettes mit Hagelzucker, Pain Perdu mit einem Salzkaramell-Strudel, fluffiger Chiffon-Cake und schokoladige Lavaküchlein füllen jeden Samstag die “Bert & Berger“-Theke und lassen die Leipziger und Leipzigerinnen nur so Schwärmen. Wir treffen uns an ihrem Stammplatz auf dem familienfreundlichen Wochenmarkt in der Plagwitzer Markthalle, direkt nebenan befindet sich die Egenbeger Lebensmittel Halle. Thilo und Julia von Egenberger Lebensmittel, sowie Marion und Claudia von der heldenküche initiierten den regionalen und saisonalen Samstagsmarkt, der jeden Samstag von 9-14 Uhr zum bunten Markttreiben und Kennenlernen von Produzent_innen aus den Umland einlädt. Von Lebensmitteln wie Gemüse, Käse, Butter, Brot, Honig, Fleisch, buntem Gemüse, gutem Kaffee, handgemachten Schätzen und selbstgebackenen süßen Teilchen ist alles dabei. Da kann es auch durchaus sein, dass ein Törtchen direkt im Mund verschwindet.

Diese gemeinsame Leidenschaft für die Backkunst, die Liebe zum Essen und der Fabile für Süßspeisen führte die sympathischen Konditorinnen Romy und Rike zusammen. Vor vier Jahren zog es die gebürtige Leipzigerin Romy wieder zurück, während es Rike als gebürtige Naumburgerin, mit kleinen Unterbrechungen für ihre Ausbildung, immer mal wieder nach Leipzig verschlägt. Sie grübeln: “Es muss vor ungefähr drei Jahren gewesen sein als wir uns im Café Maître kennengelernt und gemeinsam im Konditoren-Team gearbeitet haben”. Die Brüder vom Connewitzer Café Pendo haben sie in dieser Backstube natürlich auch kennengelernt. In der süßen Szene kennt man sich eben. “Ich habe vorher Architektur in Leipzig studiert, bis ich festgestellt habe, dass mir das einfach nicht gefällt. Dafür habe ich aber schon immer gern gebacken und wollte mich für den Ausbildungsplatz als Konditorin bewerben. Das hatte dann sofort in Berlin geklappt. In einer Konditorei in Stockholm habe ich mir noch für anderthalb Jahre schwedische Einflüsse angeeignet”, erinnert sich Romy und erzählt lachend: “Nein, wir sind keine Bäcker. Da gibt es einen erheblichen Unterschied zu den Konditor_innen”. Ich schiele heimlich zu den kunstvoll aufgebauten und eleganten Süßigkeiten und kann den architektonischen Anspruch nicht ganz abstreiten.

“Wir wollen genau da ansetzen und unsere Kund_innen für hochwertige Pâtisserie neu begeistern und das Handwerk aufleben lassen!”

“Mir hat die Ausbildung einfach super viel Freude bereitet. Ich beschäftige mich gern mit Essen und esse auch gern. Da ich am liebsten Süßes esse, war das einfach naheliegend. Dass ich aber so richtig begeistert von dem Beruf war, kam erst während der Ausbildung. Den Ehrgeiz und auch Perfektionismus habe ich erst beim Machen entdeckt”, erzählt Rike und füllt die Theke mit einem unglaublich fluffigen Chiffon Kuchen auf. Dinkelmehl ist eben nicht nur langweilig und trocken, lachen sie. Da die Konditorei sehr vielseitig ist, einigen sie sich mit ihrem Handwerk auf die französischen und schwedischen feinen Backwaren und Pâtisserie. All ihre Backerzeugnisse entstehen auf der Grundlage von Dinkelmehl und – so gut es eben geht – regionalen, sowie saisonalen Produkten und guten Bio-Eiern. Wichtig ist, dass sich Rike und Romy ihre Rohstoffe bewusst aussuchen und gewisse Zutaten wie zum Beispiel Sesampaste einfach selbst herstellen.

Die breite Produktplatte ihrer hochwertigen, französischen Pâtisserie von knusprig, sauer, süß, salzig, cremig bis schokoladig ist geprägt von ihren eigenen privaten Vorlieben und auch bedingt durch die Mietküche, in der sie aktuell noch backen. Aber keine Sorge, ein eigenes Geschäft mit duftenden Croissants ist schon in der Planung. Am Leipziger Westen wollen sie aber festhalten. Sie schätzen einfach ihre Stammkund_innen und das entspannte Einkaufsgefühl in der Markthalle. Die Ladies von Bert & Berger stehen hinter jedem Produkt in ihrer Auslage und haben alles schon vorgetestet. Erst, wenn es Rike und Romy auch wirklich schmeckt, landet es auf den Kaffeetischen. Dafür wird sich dann auch die Nacht um die Ohren geschlagen. “Früher war es auch einfacher ein Lieblingsprodukt herauszupicken. Wir probieren immer etwas Neues zu entwickeln, so dass uns niemals langweilig wird. Für meine heutige Stimmung würde ich den Choux zum Favourit erklären”, lächelt Romy, während sich Rike für die süßsaure Galette entscheidet. Sweet girls doing sweet things!

Was?
Bert & Berger Konditorei
Wann?
Samstag 09-14 Uhr
Wo?
Markranstädter Str. 8, 04229 Leipzig
Warum?
Wegen hausgemachter französischer und schwedischer Viennoiseries und zwei strahlender, gelernter Konditorinnen, die das süße Handwerk neu interpretieren und wieder aufleben lassen wollen. Die Theke ist gut gefüllt und zeigt ein breites Spektrum ihrer Backwarenkunst von knusprig bis cremig. Natürlich gibt es Bert & Berger für Zuhause und als Catering auf Anfrage. P.S.: Finger ablecken, ist erlaubt!

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