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all day at once. for me, for you.

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Foto 08.05.16, 20 46 54

Kurze Wochen sind doch immer am besten. Vor allem, wenn sie in anderen Städten beginnen. Hallo Berlin! Kleiner Abstecher zum Heimathafen nach Neukölln und wieder zurück auf den Ku’damm. Gegen Müdigkeit helfen Kaffee, kleine Pausen bei “& Other Stories”, Flammkuchen in kleinen Bistros und Schokoladenkuchen. Aber zurück nach Leipzig, denn hier wartet eine ganz besondere Gäng zum Feierabend. “Ich komme nur ein bisschen später”. Aber mit dem Wein muss ja niemand warten. Hauptsache es sind noch Gürkchen da. “Was habt ihr nur mit den Gurken?” “Na die sind doch lecker”. Dazu dürfen natürlich Käse, Baguette, Weintrauben und besonders der Wein nicht fehlen. Keine Angst, ich hab noch Hugo mit. Oliver Viehweg gewährt uns einen ersten Einblick in die neue Sommerkollektion und sein Gemeinschaftsatelier. Zwischen Schnittmustern, Kerzen und lieben Menschen lässt es sich besonders gut plaudern. Ein Hoch auf das MoMa! Das machen wir wieder. Genau so. Höchstens mit mehr Schorle. “Wie soll ich denn jetzt wieder nach Hause kommen?” Hui! (Ich hab euch lieb!)

Gut, dass man diesmal freitags liegenbleiben und ausschlafen kann. Ein bisschen Ruhe darf man sich ja gönnen. Schließlich wird der Tag noch aufregend. Dass er allerdings so aufreibend wird, hätte ich da noch nicht gedacht. Vor Präsentationen ist es immer eine gute Idee nochmal die Materialien zu prüfen. Funktionieren die Internet-Seiten? What! Server down. Error 606. In einer Stunde auf einer Konferenz stehen, den eigenen Blog vorstellen, sonst nichts weiter vorbereitet zu haben und zu merken, dass der Server nicht funktioniert: Gold wert. Großartig. Kühlen Kopf bewahren. Es nützt ja alles nichts. Die große sächsische Bloggerkonferenz #bsen ist schon im vollen Gang und fragt sich auch, wo ich bleibe. 15 Speaker. Die School of Media. Jeweils eine Stunde Zeit das Panel zu füllen. Das große Ziel am Ende: Sich gegenseitig vernetzen. Erfahrungen austauschen. Sich gegenseitig motivieren. Kurz vor 13Uhr, bald beginnt das Thema #Schwung – aber wo ist Annabelle? Das Adrenalin ist auf jeden Fall in Schwung geraten an diesem Vormittag aber pünktlich zum Redebeitrag funktioniert eben doch alles. Puh!  (Hauptsache vorher alle Menschen mit verrückt machen.) Ob man aufgeregt ist eine Stunde lang zu erzählen? Es geht. Ob man sich darauf gut vorbereiten muss? Nein. Ich habe lang darüber nachgedacht, ob ich mich vorbereiten und strukturieren soll. Einen Fahrplan aufstellen. Alles Quatsch. Ich halte keinen wissenschaftlichen Vortrag, ich brauche keine Zahlen – ich kenne dieses Thema, denn schließlich setze ich mich damit jeden Tag auseinander. Wichtig dennoch: Die zwei Fragen zum Panel im Kopf behalten: Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Bloggen und wie motiviere ich mich? Tatsächlich muss man auch keine Angst vor solchen Konferenzen haben, denn jeder ist an einem Austausch, Diskurs und Gespräch interessiert, anstatt sich eine Stunde lang zu langweilen. Wie man das Eis bricht? In dem man seine Zuhörer gleich sortiert. “Soo, gestreiftes T-Shirt…bitte zu den anderen in der ersten Reihe”. “Chemnitzer? Dann bitte in die Westkurve”. Aber wann ist denn jetzt der richtige Zeitpunkt zum Bloggen? Eben dann, wenn man das will. Wenn man etwas zu erzählen hat. Wenn man Lust darauf hat. Also jetzt. “Und wie motivierst du dich?” – durch freie Zeit. Durch liebe Menschen, die mich inspirieren, die immer einen Schritt weiter denken. Eis essen, Fahrrad fahren, Musik, Dinge anders als sonst machen und die Augen immer offen halten. Aber der beste Rat, den ich geben kann: Sich nicht unter Druck setzen und zwingen. Wenn nichts mehr geht und man eine Auszeit benötigt, dann nimm sie dir. Wenn man beinah nicht auf die Uhr gesehen hätte, würde man gar nicht bemerken, dass eine Stunde schon vorbei ist. Vielen Dank fürs Zuhören und Fragen stellen. Würde ich so eine Bloggerkonferenz wieder besuchen? Unbedingt. Was ich für mich mitgenommen habe: Außer kostenlosen Häppchen, Keksen und Schorle: Dass man Menschen begeistern kann und noch viel wichtiger: Dass man genau das Richtige macht.

Nach so viel Aufregung und Puls hat man sich wirklich ein Tässchen Kaffee und ein Stück Kuchen bei Marshalls Mum verdient. Schnell noch einen Flyer zum SPRING DATE in der Alten Fleischerei verteilen und in der Sonne warten. Wenn nur nicht das FlamingoKätzchen zu spät kommen würde. “Bist du doof? Ich hab gesagt, dass du anrufen sollst”. Zu spät, ist zu spät. Dass sehen hier zum Freitagabend alle so. “So, für Zuspätkommer gibt es kein Stück Kuchen mehr”. Hihi.

Freuden am Wochenende: Ganz klar: Ausschlafen. Und überhaupt: Wochenende! Die Freude hält an. Mit frisch bepflanzten Balkonkästen kann sich auch ganz dem Vergnügen hingegeben werden. Ein Ausflug nach Plagwitz lockt. Kleine Fahrradrunde. Im Hafen stöbern. Bei KAZIMIR “Hallo!” sagen und gleich ein Shirt kaufen. Ein Eis essen. Sich die Nase am Dr. Seltsam platt drücken. Überlegen, ob man sich bei der Vleischerei noch Pommes gönnt aber dann doch für die Ladeneröffnung auf der Josephstraße entscheiden, denn dort eröffnet das kleine MIMA Vintage Lädchen. Hereinspaziert! Die sympathische Ladenbesitzerin Anja empfängt mich mit stilecht mit einem kleinen Kaffeetäschen und Keksen. Da lohnt sich doch ein Besuch. Den Sekt verpass ich leider aber auch nur, weil Opa in der Heimat Geburtstag feiert. Also schnell ab nach Chemnitz!

Der Sonntag vergeht wie im Flug. Am Ende bleibt eine volle Tasche und ein selbstgepflückter Blumenstrauß aus dem Garten. Gut, dass man im Zug auf der Rückfahrt noch ein bisschen butzeln kann. Ähähä! Falsch gedacht. Hello kleine Lady! So ist das eben in Chemnitz. “Ahh, was machst du denn hier?”. Viel besser als butzeln, ist aber doch mit Lieblingsmädchen im Zug zu sitzen und zu quasseln. Wer wacht bleibt, bekommt am Ende auch einen Starbucks Kaffee. “Kann ich einfach hier liegen bleiben?”. Beim nächsten Mal nehm ich dich einfach mit aber jetzt heißt es: Gute Fahrt nach Berlin! Zurück in Leipzig ist immer noch Sonntag und keiner hat Lust auf Abendbrot kochen. Wie gut, dass die Jungs vom Olive Tree das für uns übernehmen. MeetFreude hat übrigens sonntags zu. Nur damit das mal jemand gesagt hat… Willst du nicht noch ein bisschen hier bleiben, Sonntag?

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Kommentare

  1. […] 9.5.2016 – annabelle-sagt.de: „all day at once. for me, for you.“ […]

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