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suddenly i’m in another place. looking in the crowd. i think i see your face.

Volkshaus

Hey pretty girls! Die Dating-Woche sieht extrem gut aus. Die Winterferien sind vorbei und so langsam versuchen wir eine neue Routine zu bekommen. Selbst und ständig oder wie war das? Auf jeden Fall ist es schön, wenn man kleine Pause teilen kann und dabei einige liebe Knautschgesichter wiedersieht, die man schon lang nicht getroffen hat. Tulpen zum Montagmorgen verheißen einen wunderbaren Wochenanfang. Ob es ungewohnt ist, dass man plötzlich nicht mehr zu festen Zeiten an einem bestimmten Platz sitzen muss? Ja, schon. Aber wie ich auch nach dieser Woche gemerkt habe, gewöhnt man sich doch schnell daran. So bleibt doch immerhin auch am Nachmittag Zeit für das Bestaunen von Babybäuchen, einem Crêpe im Café Maître und einer kleinen spontanen Aktion, die schon lang auf sich warten ließ. “Hältst du meine Hand?”, frage ich noch bevor die kleine Nadel für das zweite Ohrloch angesetzt wird. Noch im gleichen Moment ist es auch schon vorbei. “Oh man, das ist ja peinlich” – richtig, denn man spürt absolut nichts. High Five für kleine Momente über die man einfach nicht nachdenken muss und einfach hinein geschubst wird. Tut auch gar nicht weh! Man muss nur die Jacke anziehen und los geht es…

Das neu eröffnete Volkshaus auf der Karli stand in dieser Woche auch hoch im Kurs aller Gespräche. Von allen Seiten berichten die ersten Frühstücksbesucher vom neuen schicken Interieur, der neuen Karte (die zwangsläufig stark ans Kaiserbad erinnert) und dem neuen Betreiber. Drei Monate dauerte der Umbau, jetzt glänzt alles ganz neu. Ja, gerade zu Beginn glänzt hier noch ziemlich viel und das Fußballkneipen-Flair musste sich verabschieden. An den urigen Style hatten sich zwar schon alle gewöhnt aber führte uns dennoch selten ins Volkshaus. Yuppie-Kneipe, höre ich die ersten schon rufen, weil die Ofenpfannkuchen hübsch angerichtet serviert werden und die großen Fensterfronten mit dekorierten Pflanzen für das ein oder andere Foto einladen. Ja, warum auch nicht. Vielleicht ein guter Ort, um demnächst die Eltern mal auszuführen. Unser Frühstücksbesuch hat uns immerhin vor dem Schneegestöber gerettet und mit warmen Füßen wieder nach Hause geschickt. Genauso überrascht hat uns ein paar Ecken weiter zum Abend auch das Café Maître mit einer eigenen Abendkarte, Kerzenschein, gedämpften Licht und charmanter Begleitung, die vor lauter GIFs im Chat noch die Haltestelle verpasst hat und zu weit gefahren ist. Ich warte im Kerzenschein auf dich…

Höre ich da schon wieder die Weingläser klirren? Gehört ja schließlich zum Spinnerei Rundgang dazu. Alle Galerien und Ausstellungsflächen auf dem Spinnerei Gelände öffnen mal wieder ihre Türen, um ihre Künstler und deren Werke zu präsentieren. Wir schlendern gemütlich durch den frostigen Vormittag bis wir wieder zurück an den Schreibtisch gehören. Denn trotz aller Vergnüglichkeiten steht in dieser Woche ein wichtiger Punkt auf dem Plan: Businessplan! “Was man eben so zum Samstagabend macht, Anne!” – tja, du lachst! Aber ja, gut, Hutschi kommt dann doch nochmal zum Spielen mit raus, denn wir wollen uns die HGB Party nicht entgehen lassen. Nachdem wir uns unterwegs umgezogen, einen alten Spiegel entdeckt und uns dann doch gegen ein Wegbier entschieden haben, kommen wir auch endlich am Partygeschehen an. Ja, gut. Auf Schlange stehen, hat dann doch niemand Lust. “Ideen?” – am Ende wird es ein Döner und späteres Bier im Pub. Auch schön. Wenn wir uns schon bei Nieselregen extra für den Abend schick machen, können wir nicht unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Huch, ich habe da übrigens noch zwei Euro in der Jackentasche gefunden. Worauf wir uns zum Sonntag freuen können? Richtig, Dauerregen! Aber das hält uns auch für ein kleines Fotoshooting nicht auf. Zur Belohnung gibt es gleich einen Kaffee. Tschüss, Woche!

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