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es ist genauso wie vor einem jahr. fast genauso wie es immer war.

tocotronic_dresdenHey Freaks. Wo soll man bei dieser Band nur anfangen zu erzählen? Über TOCOTRONIC wurde doch alles schon gesagt und Dirk von Lowtzow hatte in den letzten 25 Jahren auf jede Frage eine Antwort. Von den lauten bis zu den leisen Tönen. Lang nichts mehr gehört. Aber hast du denn nicht von ihrem neuen Album gehört? Im Januar diesen Jahres kehren sie mit ihrem zwölften Album „Die Unendlichkeit“ zurück. Nicht nur das Plattencover glitzert, sondern auch unsere Augen. Es gibt keinen besseren Song, um im Teenie-Alter die Eltern mit „Samstag ist Selbstmord“ zu nerven, zu „Hey Freaks“ lautstark auf dem Balkon zu tanzen, Liebeskummer zu „Im Zweifel für den Zweifel“ zu verarbeiten, zu „This Boy is Tocotronic“ auf Konzerten zu springen, zu „Du bist ganz schön bedient“ alles in Frage zu stellen, zu „Der achte Ozean“ zu knutschen, sich verliebt zu „Du bist immer für mich da“ in die Augen zu sehen und zu „Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein“ alles um sich herum zu vergessen. TOCOTRONIC waren immer da. Auf Festivals im Sommer, Konzerten in der Stadt, auf dem Weg zur Schule, nachts im Proberaum, im Bus auf dem Weg nach London, zum ersten großen Liebeskummer und im nächsten Moment tanzend. Gott sei Dank haben wir beide uns gehabt. Denk ich an diesen unverwechselbaren TOCOTRONIC Sound, dann denke ich an diese ganz bestimmte Zeit von früher. Als wir alle noch Zuhause wohnten und noch lange nicht daran dachten, wie es uns wohl in den Endzwanzigern erging.

tocotronicNostalgie, Älterwerden und das Vergehen der Zeit thematisieren die 16 neuen Songs. Ich warte lang bis ich das Album zum ersten Mal höre. Es muss ein guter Moment sein. Bis es um mich geschehen ist. Wochenlang läuft „Die Unendlichkeit“ rauf und runter. Weniger Rebellion und Extravaganz, dafür mehr ehrliche Gefühle in den Worten. Prägnant und schlicht. Mit einer Botschaft, die jeder für sich annehmen kann. „Weil das Autobiografische einen Dialograum erschafft. Wenn die Songs universell genug sind, dann gibt es sofort etwas, worauf die anderen reagieren können: Ach, das kenn ich; ja, so ist es mir auch schon einmal gegangen…“, erzählt Dirk im Interview. Doch die Dauerschleife reicht uns nicht. Wir wollen mehr. Leipzig ist ausverkauft? Na, dann müssen wir eben nach Dresden! TOCOTRONIC, wir sehen uns!

14.04.2018 – Dresden, Alter Schlachthof
17.04.2018 – Berlin, Columbiahalle
27.07.2018 – Jena, Kulturarena
*Tickets gibt es bei krasserstoff

tocotronic

*Southside Festival 2008

abgelegt unter konzerte musikundheartbreaker

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