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wie geht es dir? nicht schlecht, nicht gut. wahrscheinlich genau wie dir. nur du gibst es nicht zu.

rueckblick

Am ersten Tag des Jahres ohne Kopfschmerzen und mit Sonnenschein im Gesicht aufzuwachen ist doch ein gutes Zeichen. Cranberry Gin, Sekt, Berliner Luft und Lillet haben sich anscheinend gut miteinander vertragen. Wer zuerst wach ist, schreibt zuerst. „Wach!“ Die Lasagne- und Tiramisureste werden zu den frischen Brötchen auf den Tisch gestellt. Rester-Frühstück! (Worte, die außerhalb von Sachsen kaum jemand kennt.) Der perfekte Start, um gut gestärkt einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Frühlingshafte 14°C locken uns an den Cospudener See. Hier waren wir schon ewig nicht mehr. Das Wasser rauscht und schlägt kleine Wellen. Die ersten Anbader des Jahres wagen mutig schnelle Züge im eiskalten Wasser. Respekt! Bei dem Gedanken allein bekommen wir schon Gänsehaut und mummeln uns lieber in den Schal ein. So viel Sonne macht einfach gute Laune. Start your year right, würden wir mal sagen!

Nach dem fantastischen Jahresauftakt am See haben wir uns vielleicht doch ein bisschen zu früh gefreut. Die neue Arbeitswoche beginnt und die ganze Stadt erscheint noch im Murmeltier-Modus oder ist auf der Skipiste. Das Fahrrad ist kaputt und muss in die Werkstatt des Vertrauens gebracht werden, der Hals kratzt und so richtig finden wir den Einstieg nicht. Da hilft erstmal nur eins: Tulpen kaufen! Wir haben Bock auf Frühling. Ja, auch jetzt schon. Das Weihnachtszeug kommt schnell wieder in den Schrank. Anscheinend konnte man mit diesem Vorhaben auch noch mehr Blumenfreunde begeistern, die sich ebenfalls gleich dem Tulpen-Kommando angeschlossen haben. Vielleicht liegt es ja am Wetter oder an der angebrochenen Woche aber tatsächlich genießen wir einfach nur gute Filme (Tipp: „So ist Paris“ von Cédric Klapisch) und kleine Spaziergänge am Abend, um mal kurz nachzufragen, ob die Motivation doch noch aufgetaucht ist. Aber eine Nachricht treibt uns dann aus dem Haus. Es ist wieder 2012 und aus Sydney und Potsdam kommen sie zusammen. Wie schön das ist! Die Lieblingsweinbar hat es sogar bis nach Australien geschafft und will unbedingt begutachtet werden. Pizza, der fantastische Salat Caprese und Schokolade zum Abschluss dürfen natürlich nicht fehlen. Wir stehen vor dem Photoautomaten und kramen nach einem 2€ Stück in unseren Taschen. Von diesem Abend wünsch ich mir ein Foto. Bis bald, ihr Nasen!

Viel schneller als gedacht, steht schon wieder das Wochenende vor der Tür. Zeit für ein kleines Wiedersehen in der Ilse oder? Die 90er haben angerufen und wollen ihre Hits zurück. Party like it’s 1997. Obwohl wir uns auf einen Abend voller Hits eingestellt haben, kennen wir gerade mal jedes dritte Lied. Gut zu wissen, dass man für eine ’97 Party anscheinend noch zu jung ist. Alles, was wir hören wollen, sind Sabrina Setlur, Tic Tac Toe und Spice Girls – und sie kommen! Die kleine Tanzfläche ist voll und alle heben ihre Arme nach oben und singen aus voller Kraft mit. (Und ja, die Liedtexte verlernt man einfach nicht) Das Highlight kommt aber erst als Robbie Williams „Angels“ angespielt wird. „And through it all she offers me protection. A lot of love and affection. Whether I’m right or wrong. And down the waterfall wherever it may take me. I know that life won’t break me“. Schon viel besser, Januar! Nach einem langen Spaziergang in der Heimat mit dick gefütterten Enten, einem winterlichen Strauß in der Hand und dem gebuchten Urlaub nach Dänemark steigt die Laune auf 2018 so langsam. Denn bald gibt es noch mehr Gründe zum Feiern. Wir üben das schon mal und schmeißen zu Ehren von Babybell eine kleine Brunch-Party mit Rübli-Kuchen, Geschenken, Bodypainting und Polaroid-Fotoaction. Be a good one 2018!

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