annabelle sagt
ein besonderer leipzig-blog. ein hoch auf die kreativen dieser stadt!

come on shine a light.

rueckblick

It’s time for Anti-Pasti! Mrjam! Auf diesen Satz haben wir uns schon lange gefreut. Da uns das sensationelle Buffet (Augenzeugen berichteten.) zur Eröffnung der Umgestaltung des Reudnitzer Kauflandes entgangen ist, trösten wir uns mit eingelegten Oliven, getrockneten Tomaten, Bruschetta, Salaten, Carpaccio und Weißweinschorlen. Nützt ja nichts, denken wir uns und wischen unsere Tränen mit knusprigen Baguettestückchen weg. Das Leipziger Innenstadt-Hotel „Innside by Melia“ hat mal wieder kräftig die Trommel gerührt und Leipziger Blogger und Instagrammer zum Abendbrot versammelt. Als Begrüßungscocktail wird uns Paloma Limonade mit einem Schuss Tequila gereicht. „Alkoholisch oder unalkoholisch?“ – verstehe die Frage nicht und greife nach den schweren Bechern. Herumführen muss uns diesmal niemand, denn wir kennen uns noch vom letzten Besuch ziemlich gut aus. Ein Foto jagt das nächste Video. Bilder von oben. Bilder von Bildern. Blogger, die Essen fotografieren und Blogger, die fotografieren wie Blogger… Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Wir sind uns sicher: Das Anti-Pasti all you can eat-Buffet für 9,90€ lohnt sich auf jeden Fall. Bei jedem bestellten Hauptgericht gibt es das sogar als Vorspeiße umsonst dazu. „Wir müssen alles an Anti-Pasti probieren. Alles!“. Zu viert schaffen wir das auch. Nach einer letzten Schorle auf dem Dach des Hauses und einem schönen Sonnenuntergang, satteln wir die Räder. „Ach komm, ein Absacker geht noch“. Hui! Auf dem Heimweg macht sich die Schorle bemerkbar. „Ich hol mir noch ein Twix beim Späti“. (So viel zum Thema: Ich nasche eigentlich nie abends…)

Im Sommer darf natürlich eins nicht fehlen: Ein Eisbecher. Eine Kugel auf der Waffel reicht da einfach nicht. Am Kindertag darf sich auch ruhig mal etwas gegönnt werden. Mutti bezahlt. Wir stärken uns vor der Hunderunde mit einem Schwedeneisbecher (ohne Eierlikör natürlich) bevor der Fockeberg ruft. Aber kein Grund zur Eile, denn nach einer stressigen und langen Woche wird es auch Zeit, um mal Dinge in Ruhe zu erledigen, zu genießen und Freunde auf ein Butterhörnchen einzuladen. Warum also nicht mal draußen arbeiten und sich den Kaffee direkt zum Laptop bringen lassen während die Beine in der Sonne bräunen… Klingt ganz idyllisch, war es auch – bis auf die Gespräche vom Nachbartisch, denen man sich einfach nicht entziehen konnte. „Darf es noch ein Kaffee sein?“. Vielleicht schnapp ich mir auch einfach meinen Laptop und ziehe weiter…

Nach fünf Jahren an der August-Bebel-Straße, Ecke Dufourstraße, wird es aber Zeit, um eine eigene Party zu schmeißen. Darin sind sie schließlich geübt! Die Balloon Fantasy Partyboutique feiert 5-Jähriges! Ausgerechnet am Kindertag. Na, da dürfen Ballons, ganz viele Konfettikanonen, Wunderkerzen, Girlanden und kleine Geschenke nicht fehlen. Wenn Partyausstatter ihren eigenen Geburtstag feiern, weiß man, dass da eine ganze Menge Deko im Spiel ist, die auch mal getestet werden muss. Nicht zu vergessen: Die selbstgemixten Cocktails vom Verkaufstresen, Konfettikanonen mit Glitzerpapier, viele lustige Gespräche, Wodka-Eis und ein riesiger Geburtstagsbrownie. Den haben die Marshalls Mum Nachbarn aber selbst mitgebracht. Perfekt für die Uhrzeit! 3,2,1 und HAPPY BALLOONI!

Die Stadt färbt sich schwarz Richtung Wochenende und die Erdbeerbowle-Behälter werden gleichzeitig wieder aufgestellt. Stadtfest und WGT, Tschau Leipzig. Wie immer verpasse ich das legendäre „Viktorianische Frühstück“ im Park und die Momente an der Moritzbastei mit einem gekühlten Bier in der Hand. Eigentlich das perfekte Wochenende, um durch die Stadt zu spazieren oder eben auch, um der Heimat nach dem großen Umzug mal wieder einen Besuch abzustatten. Denn die Großeltern fragen schon: „Siehst du noch so aus wie immer?“. Direkt nach der Ankunft am Bahnhof werde ich auch schon mit dem früheren Lieblings-Softeis an der Kaßbergauffahrt begrüßt. Zwischen Vanille-Schoko und Vanille-Erdbeere darf gewählt oder alles mit kaltem Kaffee aufgegossen werden. Zuhause ist es eben immer schön. Da warten die Liege im Garten, Sekt mit Erdbeeren, jede Menge Live-Übertragungen von Rock am Ring und Sputnik Spring Break (Zitat Mama: „Jetzt mach doch endlich mal den Live-Stream mit Kraftklub an“) und die Großeltern zum Grillen. Selbstgebackenes Brot und frischer Salat sind zum Grillabend natürlich inklusive. Mit dem leichten Sonnenbrand auf der Schulter fällt ein kleiner Regentag auch gar nicht mehr so schwer. „Jetzt sind wir einmal quer durch die ganze Stadt mit dem Auto gefahren. Nur, um dann doch im Süden einen Kaffee zu trinken“. Aber immerhin hat das Café Maître einen kleinen Platz für uns. Ach, Wochenende. Bleib doch ruhig noch…

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