annabelle sagt

we’ll run away together. we’ll spend some time forever.

[WERBUNG.] Mit berlinlinienbus.de Ticket in der Hand und garantiert viel zu viel Gepäck für ein ganzes Wochenende beginnt die Reise nach München. Als würde man selbst nicht darauf kommen, muss mich Facebook erst daran erinnern, dass wir genau vor einem Jahr zu einer ganz ähnlichen Reise aufgebrochen sind. Damals hieß das Ziel: London. Heute ist es München. Mit Flughafenatmosphäre beim Start. Wenn es einen nach der Schulzeit in alle möglichen Himmelsrichtungen verschlägt, muss man sich eben genau dort treffen, wo man gerade ist. Da reichen Whatsapp-Nachrichten und Fotos nach langer Zeit nicht mehr aus. Da muss man sich einfach wiedertreffen. Vier Mädchen, vier Städte. (Beim nächsten Mal dann hoffentlich vollständig zu fünft.) Eine gute Vorbereitung für eine lange Reise ist alles! Wir reden zwar nicht von Vietnam oder Island, sondern eher knapp 7 Stunden im Fernbus sitzen – aber dennoch muss die Zeit gut genutzt werden. Wann hat man sonst so viele freie Stunden, um Geschichten zu lesen, die Wolken zu beobachten, Musik zu hören oder sich auch einfach mal mit seinen eigenen Gedanken auseinanderzusetzen? Wenn man dann noch Glück hat, kann man sich auch auf zwei Plätzen ausbreiten und muss nicht mit dem Sitznachbarn um die Armlehne kämpfen. Mit Sicherheit kann jeder irgendeine Geschichte zu einer Fernbusfahrt erzählen. Sei es der Döner, der kurz vor Berlin ausgepackt wird, der Blick zum ersten Mal durchs Panorama-Fenster, der ulkige Busfahrer oder die Fahrt mitten durchs Sommergewitter. Diesmal ist die Fahrt ruhig, wir klatschen unsere Zwischenstopps ab und irgendwann fallen einem immer die Augen zu. Oh, huch! Schon da…

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In München angekommen wird man direkt herzlich empfangen und mit einem Sekt begrüßt. Die Mädchen haben einfach an alles gedacht! Manchmal hat es auch sein Gutes, wenn man die bereiste Stadt schon kennt, weil man dann völlig entspannt den Tag planen kann ohne in Sightseeing-Hektik zu verfallen. Wir wollen ja eigentlich nur zusammen sein und die Stadt dabei genießen. Leberkäsbrötchen essen, Kuchen mit viel Luft naschen (wie uns hier beigebracht wurde), Wein trinken, erzählen und in komplett unterschiedliche Alltage eintauchen. Auch, wenn man merkt, dass man langsam erwachsen und – wir schieben es auf die Winterzeit – ruhiger wird, ist es ein schönes Gefühl noch immer zu merken, dass man sich versteht, zuhören kann und alles ein Stück weit wie früher ist.

München, wir mögen deine kleinen Gassen in Haidhausen, deine urigen Bars, die netten Jungs, die einen beim Betreten anlächeln, deine Brücken mit Blick zur Isar, deine alten U-Bahnen, deine niedlichen alten Omis, deine kulturelle Offenheit zwischen afghanischem Abendbrot und Weißwurst-Frühstück, deine Schickeria, zu denen man gern schmunzelnd einen Blick riskiert, deine alten Teehäuser, den bunten Viktualienmarkt und lustige Begegnungen, bei denen die Fotografin deiner Postkarte direkt hinter dir an der Kasse steht. „Der Kaiserschmarrn auf der Karte ist der Beste!“ „Wieso?“ „Weil mein Mann mir den immer abends macht, wenn wir im Winter auf der Hütten sind. Das Foto ist nämlich von mir. Das Geheimnis am Rezept sind die in Rum eingelegten Rosinen“. So vergehen drei Tage ziemlich schnell und gerade dann, wenn man weiß, in welche Straßen man einbiegen und mit welcher U-Bahn man fahren muss, wird es schon wieder Zeit Abschied zu nehmen. Im nächsten Frühjahr oder wieder November wiederholen wir das! Aber dazwischen kommt ja erstmal noch Weihnachten… Bis bald, Mädchen.

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[In Zusammenarbeit mit berlinlinienbus. Vielen Dank für die Reise von Leipzig nach München und zurück!]

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