annabelle sagt
ein besonderer leipzig-blog. ein hoch auf die kreativen dieser stadt!

oh my dear i hold you in my mind.

rückblick

Das kann doch nicht wahr sein! Mit strahlend blauem Himmel erwartet uns der Montag. So macht der Wochenanfang Spaß. Doch der Montag wird noch besser. Die Stadt hat Feierabend aber für uns macht LUSH Leipzig in der Innenstadt nochmal eine Ausnahme. Zum LUSH-Event dürfen wir die neu umgebaute Filiale begutachten, die Hände mit allerlei Crémes einreiben, schnuppern, Badekugeln bestaunen, die im Waschbecken sprudeln und alle Fragen zum Beautykonzept stellen. Lush funktioniert ohne Plastik, vegan, in kleinen Mengen und hangemacht. Ziemlich beeindruckend. Natürlich findet man immer noch die glitzernen, nach Zuckerwatte und Popcorn riechenden Badebomben aber zwischen den großen Seifestücken entdecken wir allerhand edle und zurückhaltende Dürfte. 10 Staffeln Grey’s Anatomy zahlen sich aus, wenn es darum geht Handschuhe anzuziehen, Glycerin rot zu färben und eine eigene Seife herzustellen. Vorsichtig! Passend zum Feiertag ist die Seife dann auch einsetzbar. Schnell noch einen veganen Brownie naschen bis wir die Lush Girls in ihren Feierabend schicken. Das war sehr cool! Unser Highlight: Body Conditioner!

Der Feiertag ist schon in greifbarer Nähe. Bevor wir mit Schnaps und Pop in der Ilse darauf anstoßen, singen sich BLOND (Im Internet schon als „Sachsens schönstes Exportgut“ gehandelt) im „Noch Besser Leben“ warm. „Wir würden uns über eine kleine Spende freuen, damit wir uns ein Zugticket nach Hause kaufen können“. Hey, da steckt doch noch das gültige Sachsen-Ticket in meiner Tasche! Gangsterrap, Glamour, Indie, Pop und ein paar ziemlich geile Cover-Versionen – wer will schon noch Rihanna sehen, wenn man gemeinsam mit BLOND schwitzen kann. „Tropft das von der Decke?“ „Die ganze Zeit schon“.

Juhu, Feiertag! Der freie Tag in Leipzig kurz zusammengefasst: Sexy Fummel, girls, die Bock auf Pizza haben, Sticker können manchmal ganz hilfreich sein, zwei Flaschen Sekt vom Späti und schöne Glitzerketten von ST’ATOUR. Die Sonne versteckt sich wieder – genau wie wir. Wir können zwar nicht wie erst geplant das Dach des M2a-Mietstudios ausprobieren aber haben dafür jede Menge Outfits, die alle an den Zwillingen Charlotte und Stephanie getestet werden wollen. Wir sind uns sicher: The 90s never left – aber sie waren definitiv nie so heiß wie jetzt.

Schon wieder Pizza? Kein Problem! Anderer Ort, andere Pizza. Zwei Wochen sind schon wieder vergangen und es wird Zeit für die H&M Mädchengäng. Was habt ihr so erlebt? „Denise, du lachst doch schon wieder. Erzähl!“ – aber zuerst noch schnell für eine Pizza entscheiden. Das ist gar nicht so leicht. Seit ungefähr zwei Monaten knetet das PEKAR in Lindenau fleißig jeden Tag den Teig für richtig geile Pizzen. Das Gemüse kommt frisch vom Stadtgarten der Annalinde und wird vor den Augen der Gäste zubereitet. Mrjam! Zwiebelringe, Gartensalat, Pizzen und Weinschorle – wir sind glücklich. Gehen wir bald wieder hier Pizza essen?

Nach einer gefühlt langen Woche wird es Zeit das Wochenende einzuläuten. „Was machst du so zum Freitag?“ „Ähm, ich geh zur Installations-Nacht für meinen Programmierworkshop“. „Bitte was?“. Jaja, lacht nur. Auf eine liebe Empfehlung hin, habe ich mich für den Workshop der „Django Girls Leipzig“ beworben. Just for ladies! Programmieren in nur 10 Stunden lernen? Klar! Die Programme sind auf dem Laptop. Die Gruppen haben sich kennengelernt. „Wir starten morgen dann 9 Uhr!“ – zum Samstag! Verschlafen und das Frühstück vergessen? Gar nicht so schlimm, denn die Django Girls haben gut vorgesorgt. Im Basislager Coworking Leipzig werden wir mit Ballons, Tischdekoration (Passend zur Programmiersprache naschen wir „Crazy Pythons“), Obst, Mate, Kaffee und süßen Teilchen erwartet. Jetzt heißt es: Dream. Code. Create. Wir lernen die Grundlagen der Programmiersprache Python. Geben Befehle ein. Erhalten ERROR-Meldungen. Schreiben mit. Hören unserem Coach zu. Veröffentlichen einen ersten Blog-Post und versuchen aufmerksam zu bleiben. „Oh, Cupcakes!“ – Pause muss schließlich sein. Denn ganz ehrlich: 10 Stunden auf den Laptop starren und kleine Codes eingeben, kann auch ganz schön anstrengend sein. Am Ende funktioniert unser eigener kleiner Blog. Was soviel heißt wie: Er ist online und erreichbar. Was da steht? „Amazing!“ – natürlich sind wir deswegen noch lange keine Profis aber wir haben viel gelernt. Wir gehen ganz schön stolz nach Hause und sagen: D A N K E Django Girls für Aufmunterungen, köstliche Verpflegung, liebe Dekoration und so viel Wissen. Hoffentlich merken wir uns alles…

Sonntag! Nach so viel Zeit am Schreibtisch, wird es Zeit, um ein bisschen spazieren zu gehen. Kaffee und Lieblingsmüsli im „Mein liebes Frollein“, Sonnenuntergang in der Südvorstadt und dank Baustellen eine verkürzte Route. „Irgendwie hab ich Bock auf Sekt“. Nichts leichter als das! Während wir so spazieren, kommt uns ein Gedanke: „Burger im deli? Ist ja schließlich Sonntag“. Der letzte Sojasteak-Burger ist außerdem schon eine Weile her. Ach deli. So fühlt sich Sonntag an!

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