annabelle sagt

now there’s a million years between my fantasies & fears.

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rueckblick„Wir trinken nicht jedes Mal nach dem Sport Sekt. Schwöre! Manchmal gibt es eben auch Wein“. Gibt es denn diesmal einen Anlass? Meistens reicht ja schon, dass Montag ist. Sport haben wir natürlich trotzdem gemacht. Oder sagen wir 40% der anwesenden Gruppe. Diesmal verabschieden wir ein wertvolles Mitglied unserer Pilates-Gäng für die nächsten Monate. Da darf es auch ruhig ein besonderer Abend werden. Im renkli ist sogar draußen noch Tisch für uns frei und die Weingläser werden sofort mit sommerlichen Weinen gefüllt. Damit der sportliche Effekt nicht ganz so schlimm verpufft, bestellen wir uns immerhin einen Salat Caprese und Oliven mit Brot. Gegen 1 Uhr nachts erreicht mich dann die Nachricht, dass sich alle Zurückgebliebenen verabschiedet haben. So enden also moderne Elternabende… gut zu wissen!

Der Sommer meint es in seiner letzten Woche nochmal richtig gut mit uns. Wer den Montag fleißig ist, darf am Dienstag Nachmittag auch mal kurz am See liegen. „Hast du den Seebesuch noch geschafft?“ – ja, und es war toll! Die Sommerbräune auffrischen, das „Beste Freundinnen“ Buch in der Hand und bis auf das Rascheln der Blätter die absolute Stille am Cospudener See genießen. Bis dann eben die ältere Dame auf dem Fahrrad vorbei fährt und lautstark ihrem Mann erzählt: „Ham halt doch ä paar zum Dienstag frei. Zum Sonntag würdste das jetzt nicht aushalten“. Man hält es ja auch kaum in der prallen Sonne aus! Da fehlt nur eindeutig ein Eiskaffee im Schatten. Gut, dass es den immer auf dem Heimweg gibt.

„Ihr habt mal wieder das beste Wetter!“ – fast ein Jahr ist es schon wieder her, dass die Veranstaltungsreihe der ZitronengrauenAuf anderen Pfaden“ mit mutigen Lebensgeschichten und kreativen Köpfen startet. Was sich bis heute nicht geändert hat: Der wunderschöne Ort im Hostel & Garten Eden. Egal, ob draußen oder drinnen. Kuschelig oder sommerlich. Bekannte oder völlig neue Gesichter auf der Bühne. Wir lauschen gern und lassen uns inspirieren. Was dabei aber nicht fehlen darf: Unser kleines, immer spontanes Ritual vor Veranstaltungsbeginn. Da bleibt immer Zeit für ein kleines Fotoshooting, Sekt, Bad im Bassin oder Neuigkeiten. Diesmal konnte ich zwar leider nicht lang bleiben (und habe die großartige Greta Taubert verpasst – anscheinend soll es auch nicht sein mit uns) aber dafür behalte ich den Garten in bester Erinnerung. Denn beim nächsten Mal werden sicher wieder im Aufenthaltsraum die Stühle aufgestellt und Glühweintassen verteilt.

Tschüss August! Das letzte Zettelchen auf dem Kalenderblatt rückt immer näher und mit ihm verschwindet auch so langsam die Sonne hinter den dunklen Regenwolken. Die kleinen Tröpfchen stören uns nicht. Kein Problem! Wir treffen uns trotzdem wie verabredet mit dem Max Boguth Septett am IFZ und stromern durch die Location. Wir sind uns schnell einig: „Eignet sich doch hervorragend für ein Bandshooting“. Was ich nur bisher nicht wusste: Dass da sieben Musiker und Musikerinnen auf mich zukommen, die alle gut in Posen verpackt werden wollen. Eine Frage, die man sich in Leipzig häufiger stellt: „Sag mal, woher kennen wir uns denn?“ Am Ende ist es ganz einfach: „Ach stimmt. Wir haben im gleichen Haus gewohnt“.

Wenn drei Blogger mit Kaffeebechern gemeinsam im ICE nach Dresden sitzen und ihre Präsentation nochmal überarbeiten, kann es sich nur um die Netzwerkveranstaltung #bsen handeln. „Es ist noch viel zu früh…“. Gut, dass wir noch über eine Stunde Zeit haben, um wach zu werden und Spiderman GIFs mit dem WLAN der Deutschen Bahn laden zu lassen. FLURFUNK – das Medienblog, die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) und die Gläserne Manufaktur von Volkswagen laden zur diesjährigen Ausgabe von #bsen ein. Organisiert wird das ganze durch die Verlag von Peter Stawowy. „Wir wollten uns nur kein Ticket kaufen, deswegen halten wir selbst einen Vortrag“. Schließlich geht es doch auch um Transparenz. Gemeinsam mit Natalie von Endemittezwanzig und Martin von Dunkl.Dreckig.Reudnitz. sprechen wir in unserem offenen Panel über Verantwortung und unsere Erfahrungen aus den letzten Jahren. „Trust the bloggers! Mit großer Reichweite kommt große Verantwortung“ – wie gehen wir mit gesponserten Postings, Kooperationsanfragen und den eigenen Ansprüchen dabei um. Gibt es die Balance zwischen dem eigenen Business und dem eigenen Gewissen? Wir denken: Auf jeden Fall. „Ich muss nichts um jeden Preis veröffentlichen. Ich muss nicht alles machen, wenn es nicht zu mir passt“, sage ich. „Fakten müssen geprüft werden“. Was wir uns wünschen: Mehr Transparenz. Mehr Verantwortung auf allen Seiten. Von Lesern. Der Blogger-Community und den Agenturen bzw. Auftraggebern. „Vor allem geht es doch auch darum den Lesern guten Content zu liefern, der gut recherchiert, gut geschrieben und im Falle einer Kooperation eben korrekt gekennzeichnet ist. That’s it!“, beendet Natalie unseren Vortrag. Amen. Wir lassen es uns natürlich nicht nehmen auch bei den Vorträgen von Dr. Carsten Krebs (VW Pressesprecher der „Gläsernen Manufaktur“), Jonal Kahl (Spirit Legal LLP), Bony Stoev & Lucas Görlach „Podcasts als Mediengattung“ und Projector mit Luise Morgeneyer (Kleinstadtcarrie) zu lauschen. Was immer wieder auffällt: Viel zu vage Aussagen. Konkret werden ist eben doch schwer. Sogar die Meldungen aus dem sonst so höflichen und aufmerksamen Publikum werden ungeduldig. „Ja, aber, was kostet denn jetzt ein Blogger? Wenn die Frage so im Programm steht, muss sie eben auch beantwortet werden“. Anscheinend ist ein Nerv getroffen, wenn es um die wirklichen Insights des Influencer Daseins geht. Aber wer kann helfen? Höchst spannend! Nach einer originalen Currywurst, einem Rundgang durch die „Gläserne Manufaktur“ (wenn man schon mal da ist) und Stück Eierschecke schnappen wir uns unsere gefüllten Beutel und hoffen auf den Zug nach Leipzig. Merke: Bahnhof Mitte ist eben doch nicht der Hauptbahnhof. Wir sagen DANKE für die Einladung zu #bsen! P.S.: Lange, überfüllte Zugfahrten führen zu merkwürdigen Gesprächen über Mini-Hüte und fantastische Ideen!

Wenn man schon wieder in der alten Hood zurück ist, dann sollte man auch auf sich aufmerksam machen. Am besten mit einem kleinen Luftballon Elefanten von Balloonfantasy, der kurz vor Globus Döner geparkt wird. Döner zur Party mitzubringen, gehtin Reudnitz auf jeden Fall klar. Der Ballon wird aber nicht nur aus Freude durch die Stadt gefahren, sondern ist Teil eines Geschenks. „Rate, was wir machen!“ „Wir gehen in den Zoo?“ „What? Das ging viel zu schnell!“. Anscheinend hat der Elefant getratscht! Happy Birthday my love!

Wochenende – oder einfach wieder ein kleiner Arbeitstag! Womit wir uns am besten belohnen: Dinner zu dritt. „Wo geht man denn am besten asiatisch essen?“ „Gute Frage. Aber, wenn dann bei CHANG“. „Aber da gehen wir doch immer hin“. „Ja, weil es da auch am besten ist“. Dann eben CHANG mit CHANG Bier. Auf die Urlaubswoche und einen schönen Sonntag! Da führen wir nämlich die Eltern wieder durch Leipzig. Jetzt, wo der Balkon wieder schön blüht (ein paar Wochen zu spät), haben sich die Eltern eine Einladung zum Mittag verdient. Ein guter Tipp für Besuche: Schrebers mit einem anschließendem Spaziergang durch historische Gärten (Auf die Idee kommen noch mehr zum Sonntag!) und Besuch im Leipziger Eishaus. Schon wieder Gohlis? Anscheinend! „Wollen wir noch raus auf ein Bier?“, heißt es zum Abend. „Oder lieber einen Döner essen?“ „Damit kriegst du mich!“. Was will man mehr?

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Kommentare

  1. Moritz sagt:

    Danke für den Beitrag zur #bsen!

    Könntest Du noch Agentur gegen Verlag austauschen. Stawowy verbindet beides. Die #bsen wird jedoch unter dem Dach des Verlages organisiert.

    Bis Bald

    Moritz

  2. […] „Anscheinend ist ein Nerv getroffen, wenn es um die wirklichen Insights des Influencer Daseins geht. Aber wer kann helfen? Höchst spannend! Nach einer originalen Currywurst, einem Rundgang durch die „Gläserne Manufaktur“ (wenn man schon mal da ist) und Stück Eierschecke schnappen wir uns unsere gefüllten Beutel und hoffen auf den Zug nach Leipzig. Merke: Bahnhof Mitte ist eben doch nicht der Hauptbahnhof. Wir sagen DANKE für die Einladung zu #bsen!“ annabelle-sagt.de, 6.9.: now there’s a million years between my fantasies & fears. […]

  3. AnneRosali sagt:

    Danke für den Hinweis. Wurde somit geändert. :)

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