annabelle sagt
ein besonderer leipzig-blog. ein hoch auf die kreativen dieser stadt!

my spaces between the happiness and the hardness.

2 Kommentare

rueckblickSummer in the city! Jetzt heißt es rechtzeitig die guten Plätze sichern. Da überlegt sogar der Laden für Bürokultur „Eisenhauer“, ob er nicht die Fensterbänke zum Coworking Space umfunktioniert. 5€ der Platz oder so ähnlich! „Dann muss aber die Limonade noch inbegriffen sein“. Während alle noch scherzen, überlege ich schon wie ich in den nächsten Tagen den sonnigen Platz heimlich für mich beanspruchen kann. Vielleicht lege ich einfach ein Handtuch aus… Nur ein paar Ecken weiter tümmeln sich die Girls auf der grünen Wiese am Kanal. „Jacke aus, eh!“, ruft es mir schon entgegen. „Ein Eis wäre jetzt toll“. Eis gibt es zwar nicht aber dafür gekühlte Limonade vom Späti im Rucksack. So hält man es doch aus… Geschichten von New York, neuen Tattoos, Handybilder, die ausgewertet werden müssen und eine kleine Instagram-Einführungsstunde. „Verlinkt mich auf allen Bildern!“ Bringt jemand Sonnencreme vorbei?

„Ich will trinken!“, hieß es im Vorfeld zum Abend. Prüfungen vorbei und Urlaub – da kann man schon mal darauf anstoßen. Radler und Himbeerbrause gehen schließlich immer. „Habt ihr hier auch Dart?“ „Ja, unten im Keller“. „Klingt gruselig. Ist das ein öffentlicher Raum?“. Verwirrte Blicke. Dart spielen will aber niemand. Billard auch nicht. „Ihr wollt doch immer Billard spielen!“ – tzz, Männer! Ihr habt nur Schiss vor meiner Triple 20! Aber dafür gibt es noch eine kleine Überraschung als Reisende aus Potsdam das Beyerhaus betreten. Leipzig-Besuch mitten in der Woche… wie schön, dann noch eine Runde Himbeerbrause!

Den traurigen Blick auf den Frühstückstisch bei LUKAS hatten wir jetzt wirklich oft genug. Es wird Zeit für einen neuen Treff zum Erzählen. Der Frühling macht zwar an diesem Mittwoch kurz Pause aber das stört uns nicht. Hauptsache wir können noch draußen sitzen. Beim Cantona Frühstück werden Nägel mit Köpfen gemacht und Ideen ausgetauscht. Das mit dem Sonnenschein üben wir aber nochmal… dafür überrascht uns am Abend eine ganz andere Geschichte. Das „Le Petit Maître“ hat eigentlich schon geschlossen, trotzdem haben wir auf der Suche nach Kaffee noch einmal vorsichtig geklopft. Die Maschine war zwar schon aus, damit wir aber nicht mit leeren Händen gehen, bekommen wir noch eine Tüte mit Schoko-Croissants und Brioches in die Hand gedrückt. Limonade natürlich auch noch. „Wirklich jetzt?“ Mit Luftkuss werden wir verabschiedet. Wie toll!

Termine, Termine, Termine… schon am nächsten Tag findet ein großes Shooting gemeinsam mit FLAMINGOCAT im Rahmen des Sneaker Events „Summit 29“ statt. Durchatmen! Die Models stecken in ihren Outfits, die Schuhe passen, das Wetter wird großartig und die Startzeit für die Shooting-Kolonne steht auch fest. Bis zum nächsten Treffpunkt sind noch ein paar Minuten Zeit, die man auch gut auf der Bank vor dem Espresso Zack Zack mit dem ersten geeisten Karamell Macchiato verbringen kann. Schließlich geht es gleich weiter Richtung Eisenbahnstraße. Dort wartet im neuen fäncy Atelier Nicole von „cosmicstarlight“ auf uns. „Sekt?“ – da sagen wir doch nicht „Nein“. Wir stöbern durch die Kleiderstange, halten den Schmuck an die Outfits und blättern durch den Kalender… oh, ihr dürft gespannt sein.

But first… Shootingtime! „Wie fast schon gewohnt beginnen unsere Shootingtage bei hairstories mit einer perfekt gestylten Charlotte, die wir am liebsten immer sofort mit zum Set nehmen würden. Irgendwann machen wir das auch, keine Widerrede! Mit den ersten Sonnenstrahlen, einem frischen Cappucchino und Croissants werden wir wach. Nägel lackieren, pinke Lippen, geflochtene Zöpfe und ein erschrockener Blick auf die Uhr: „Mist, wir sind zu spät“. Die Boys warten an der Alten Fleischerei schon. Wir sehen uns um: So viele Leute sind wir bei Shootings ja gar nicht gewohnt. Aber geil!“

Freitagabend: Zeit, um Koffer zu packen. Die Beschwerden sind schon groß geworden: „Jetzt bin ich schon über ein Jahr lang hier und du hast mich noch nicht besucht“. Wo er Recht hat… also nichts wie auf nach Regensburg. Natürlich ist es kein schlechter Scherz der Deutschen Bahn zum 1. April, dass der Anschlusszug in Nürnberg verpasst wird. Menno! Aber keine Sorge, die Verspätung ist nicht schlimm. In Regensburg wartet derweil gleich eine schöne Begrüßung: Nudeln mit Wurstgulasch, ein Kaffee auf dem sonnigen Balkon und eine kleine Botschaft. „Kein Wunder, dass man so gern auf dem Balkon bleiben will“. Wir verlassen die kleine Ferienanlage trotzdem und erkunden die Stadt bzw. die lokalen Leckereien. Donuts, Radler im Biergarten, das beste Eis der Stadt (wenn auch ohne heiße Waffeln) und bayerischen Leberkäse mit Kartoffelsalat. Wir dürfen nur nicht lang stehen bleiben… „Da ist schon wieder ein Junggesellinnen-Abschied! Was ist denn heute los?“ „Ich sag doch. Die verfolgen mich schon den ganzen Tag“. Wir retten uns vor Krönchen, rosa Tüll und Bauchläden lieber wieder in das Feriendomizil. „Auf der Couch hätten ja noch viel mehr Leute Platz…“. In Regensburg wirkt einfach alles größer. Die Biergläser, die Donuts, die Brücken, die Weißweinschorlen („Können wir die einpacken?“), die Junggesellinnenabschiede und sogar das Sofa. Das war schön! Next time aber wieder: Leipzig.

abgelegt unter gutkirschenessen leipzig unterwegs

Kommentare

  1. Anna sagt:

    Wie gern ich diese Wochen-Rückblicke lese! Und ja: Ein Hoch auf Balkone. Und Sonne. Und Freundschaft. Und überhaupt!

  2. AnneRosali sagt:

    Vielen Dank für das schöne Lob! Das ist toll!

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