annabelle sagt

if you don‘t know how to fix it, please stop breaking it.

Wie weit kann eine kleine Idee getragen werden? Was passiert, wenn ein Einzelner mit einer Idee voran geht? Welche Reaktionen kann eine einzelne Handlung hervorrufen? Führt jede Aktion zu einem größeren Etwas? Kann ich als Einzelner eine ganze Bewegung voranbringen und der Gesellschaft damit einen positiven Nutzen geben? Die zehn Speaker der Leipziger „TEDxHHL“ Konferenz haben es in ihren Vorträgen auf ihre eigene Art bewiesen. Die Leipzig Graduate School of Management und unabhängig organisierte TED ähnliche Konferenz „TEDxHHL“ haben es sich zur Aufgabe gemacht diesen sogenannten „Ripple Effect“ zu ergründen. Ein Effekt, der sich durch eine kreisförmige Bewegung ausbreitet und Interaktionen hervorruft. Ähnlich wie ein Tropfen, der im Wasser Kreise zieht. Bereits zum dritten Mal findet die Leipziger Version der TEDxTalks im Werk2 statt und gibt einen kleinen Einblick in die kalifornische Innovationskonferenz TED. Unter dem Motto „ideas worth spreading“ wird auf den berühmten TED Talks in verschiedensten Kategorien wie zum Beispiel Kultur, Kunst, Wissenschaft, Erziehung, Technik, Design in ansprechenden, kompakten Speeches diskutiert. Berühmte Persönlichkeiten wie Bill Gates, Jane Goodall, Elizabeth Gilbert, Sir Richard Branson sind keine Seltenheit. Ideen, Innovationen und Träume sollen in die Welt hinausgetragen und mit der richtigen Community umgesetzt werden. Mit diesem Spirit startet auch die Leipziger Runde. Allein die überschwängliche, Oprah ähnliche Begrüßung von Dirk Brückner verwirrt das Leipziger Publikum kurz. „Hand hoch, wer ist zum ersten Mal hier?“ Fast alle Hände sind oben. „Let’s start!“ So viel Interaktion und Präsenz auf der Bühne sind wir doch gar nicht gewohnt! Natalie von Endemittezwanzig und ich schauen uns mit großen Augen an. Leipzig, stellt die Club Mate Flaschen weg, jetzt wird geklatscht!

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Welcome to TEDx! Die Veranstaltung an diesem goldenen Herbsttag ist ausverkauft und 100 Plätze sind besetzt. Ein Jahr lang haben die Studenten der HHL Sponsoren gesucht, Speaker koordiniert und die heutige Agenda geplant. Jeder Vortrag steht und fällt mit seinem Speaker – das lernen wir schnell. „Ich glaube, ich bin zu zynisch für sowas!“, flüstert es von der Seite. Wir hören von der menschlichen Entwicklung hin zu Einhörnern, Menschen, die sich als „Futuristen“ bezeichnen, Aliens im täglichen Leben und, dass uns genügend „Happiness“ ein ganzes Stück weiterbringen wird. Schon klar, mitten aus dem Alltag gerissen, fällt es schwer sich auf einige Gedankengänge und Businessmodelle einzulassen, während man sich noch vor fünf Minuten über den Autofahrer aufgeregt hat, der einem den Fahrradweg abgeschnitten hat. Aber genau darum geht es. Die Reden und Vorträge aufzunehmen und sich selbst, wenn man es zulässt, zu hinterfragen. Oder wie Anne Kliebisch in die Runde wirft: „Where i am and where i want to be“. Was aus diesem Tag entsteht und, welche Wellen die Konferenz im Werk2 zieht? Vielleicht auch nur für dich selbst? Eines ist sicher. Die TEDxHHL Talks für 2018 stehen schon in den Startlöchern! P.S.: So ein wenig Happiness kann ja auch nicht schaden! Denn, wir haben gelernt: Wenn man selbst lächelt, kann man auch andere zum Lächeln bringen. That’s nice!

[Vielen Dank für die Einladung zur TEDxHHL Konferenz!]

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