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i love to feel there’s always more that i need. so come on home.

rueckblick

Bye, bye Januar! So richtig konnten wir uns mit dir irgendwie nicht anfreunden und freuen uns daher umso mehr auf den Februar. Wir geloben Besserung, nicht mehr so viel zu fluchen und beim Fahren über Bordsteine auch wirklich immer den Popo zu heben. Dieses „2018 wird alles gut“ von dem alle reden, muss doch langsam mal beginnen. Aber immerhin kommt die Sonne mal wieder für ein paar Stunden länger hinter den Wolken hervor und schickt uns mit Tulpengrüßen in den neuen Monat. „Ich habe dir was mitgebracht, ich dachte darüber freust du dich“. Darauf ein Schnitzel im Schnellbuffet Süd! Nicht nur die Sonne bringt uns zum Schmunzeln, sondern auch ein fröhlicher Abend mit den Jungs, einem fast gesunden Schlüsselbein, Gin Tonic auf Eis (Ein Glas nach der überstandenden OP sei bestimmt erlaubt!) und dem Spiel „Cards Against Humanity„. Die Antwort „A tiny horse“ kommt im Übrigen immer ziemlich gut an, so viel sei gesagt.

Nach den fast zehn Jahren in Leipzig können wir in dieser Woche noch einen Punkt von der Leipzig-Liste streichen, die wir noch nie erlebt haben. Das US-Generalkonsulat im Musikerviertel lädt uns, überaus seriösen Persönlichkeiten, zum kulinarischen Neujahrsempfang ein. Auch, wenn auf unseren Namensschildern überall gleich „Media“ steht, fühlen wir uns durchaus gut repräsentiert. Mit schicker Bluse, Armani-Blazer (natürlich Vintage), elegantem Rückenausschnitt und Sakko stehen wir vor dem Konsulat in der Schlange. Bereit für das letzte Foto für die nächsten Stunden. Schweren Herzens müssen alle Kameras und Smartphones am Eingang abgegeben werden. Martin von Dunkel.Dreckig.Reudnitz wollte auch gleich seinen Gürtel an der Garderobe mit abgeben. „Sie haben doch gesagt wie am Flughafen…“ – und das noch vor dem ersten Craft Bier. Wir verlassen zwar nicht das Staatsgebiet aber betreten trotzdem zum ersten Mal neues Land und sehen uns staunend in den prächtigen Räumlichkeiten um. Überall stehen Weinflaschen, Süßigkeiten, kleine Häppchen, Schnäpse und Prospekte für die Gäste bereit. „Oh, and you are?“ „Our name is Media. Hi!“ Unter dem Motto „Touring and Tasting the Southern United States“ präsentieren die US-Bundesstaaten wie Alabama, Tennessee, Georgia, North Carolina und Kalifornien ihre touristische und kulinarische Vielfalt. Die Südstaaten haben einiges zu bieten. Wusstet ihr, dass Leipzig eine partnerstädtische Beziehung zu Houston pflegt? Wir auch noch nicht. Besonders angetan haben es uns aber die goldenen Mardi Gras-Ketten aus Louisiana (What happens im US-Generalkonsulat, stays im US-Generalkonsulat), der Pecan Pie und die originale Jack Daniel’s Lynchburg Lemonade. Wir probieren uns durch edle Weine aus Napa, Hähnchen-Wraps, Maispolentataler mit Flusskrebsschwänzen, Süßkartoffelkuchen, Pulled Pork Burger, Süßigkeiten aus purem Karamell und Craft Bieren. „Häppchen? Moment, bitte. Einmal kurz zu uns an den Tisch“, heißt es nur. Wir schütteln Hände, unterhalten uns angeregt und bedanken uns für diesen kurzweiligen aber sehr schönen Abend. Was jetzt nur noch fehlt: Ein Foto auf dem Heimweg! Wie gut, dass die HGB uns mit offenen Türen empfängt.

[Anzeige.] Die wilde Fahrt geht gleich zum Ende der Woche weiter! Fast vertraut fühlen sich die großen, roten Buchstaben am Horizont an. Zum zweiten Mal in einem Monat begrüßt uns das Logistikzentrum der DHL in Schkeuditz. Nach der nächtlichen Besichtigung vor zwei Wochen erkunden wir das Gelände jetzt bei Tag. Tatsächlich ist es alles noch ruhig. Die Bänder stehen still und mit wenigen Ausnahmen haben wir das Gefühl ganz allein im DHL Hub zu sein. Einmal alles ablegen, bitte – scheint fast das Motto der Woche zu werden. Doch bei diesem Besuch stehen weniger die logistischen Meisterleistungen im Vordergrund als das Modegespür des gelben Riesens. Say Hi to DHL Fashion! „Red and yellow are never out of style“, erzählt uns Arjan Sissing, Leiter Global Brand Marketing bei Deutsche Post DHL Group und verweist auch auf die hauseigene Kollektion eines engagierten Mitarbeiters, den das Logo zur eigenen Kreativität beflügelt hat. Mitten in den heiligen Hallen der Paketverteilung erwartet uns eine blau leuchtende, kleine Cocktail-Lounge mit gedeckten Tischen, Ex-VJ Johanna Klum als Moderatorin des Events, kleine Häppchen von Max Enk, Blubberwasser und frische Blumen. Duftender, weißer Flieder wohin man sieht! Für uns und ziemlich bekannte Gesichter der Fashionblogger-Szene lebt die Fashion Week noch einmal in ganz klein auf. Designer und Gewinner des „DHL Exported Program“ Marcel Ostertag präsentiert in einer kleinen Sneak Peek seine neueste Kollektion „Opium“ – natürlich sehen wir nicht alle funkelnden Stücke, denn diese sind längst per DHL auf dem Weg nach New York. Worauf wir aber besonders gewartet haben, ist die Fashionshow „VETEMENTS x DHL Capsule Collection“ des Labels VETEMENTS, die mit Elementen der DHL-Kleidung, die von mehr als 200.000 Mitarbeitern weltweit getragen wird, spielt. Hype oder nicht – auf jeden Fall absolut sehenswert und, ja, auch ein wenig witzig. Alles wirkt rundum durchdacht und perfekt abgestimmt. Das gebrauchte Geschirr wird in Kisten abgeräumt, der DJ steht im Container, eine kleine Fotoecke findet sich inmitten von aufgestellten Paketen und zum Abschluss bekommen wir noch eine Tasche aus Luftpolsterfolie in die Hand gedrückt. Mit dem Shuttle geht es wieder zurück in die Stadt. Thank you! Noch mehr zu sehen, gibt es hier.

Nach so viel Aufregung freuen wir uns vor allem auf eines: Einen ruhigen Abend Zuhau… „Hey, wir wollen Pizza essen. Kommst du rum?“ – ok, na klar! Wenn wir keinen Platz in der Pizzeria um die Ecke bekommen, dann müssen wir eben selbst ran. Die Pizzabäcker meines Vertrauens rollen den Teig und ich bring den Wein. Belegen darf jeder selbst. Aber lass die Oliven bitte auf deiner Seite. Ist das etwa schon wieder Schnee am Wochenende? Wer braucht schon Schnee, wenn man auch Konfetti und eine aufgedrehte Mädchengruppe mit Ballons und Sektlaune haben kann? Um uns wieder aufzuwärmen, genießen wir unser Sonntagsfrühstück lieber ausgedehnt drinnen. 11 Uhr ist doch eine gute Zeit, um in den Tag zu starten. Das Hotel Seeblick hat endlich wieder geöffnet und das heißt für uns: Pancake-Frühstück! Was die Herren Daniel Köhler und Philip Meinl mir aber erzählt haben, verrate ich wohl später. Vom Schreibtisch müssen wir uns aber nochmal zum Nachmittag lösen. Raus aus der Hood und rein ins Waldstraßenviertel. Das neue, wunderschöne Café lauritz hat es uns so angetan, dass wir uns gleich um den nächsten freien Tisch prügeln. Wenn man den einmal hat, kann man auch ganz gemütlich das Strickzeug aus der Tasche holen und sich noch einen frischen Minztee zu Gemüte führen. (Wir haben natürlich nicht gestrickt.) Machs gut, du aufregende Woche!

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