annabelle sagt
ein besonderer leipzig-blog. ein hoch auf die kreativen dieser stadt!

i can’t touch you anymore, i can’t tell you how i feel.

rueckblick

Wir sind uns zum Montag einig: Es ist doch wirklich viel zu kalt für Februar! Da machen wir nicht mit. Stattdessen warten wir mit anderen Ladies pünktlich um 9.30Uhr vor dem Café Maître. Bis wir uns alle ansehen und feststellen: Mist, wir wollen alle diesen einen Tisch! Wer hätte gedacht, dass man zum Wochenbeginn schon Plätze reservieren sollte? Aber wir haben Glück und können uns ganz in Ruhe dem Frühstücksteller „Toulouse“ widmen, Brioches testen und im Milchkaffee rühren. „Beim nächsten Frühstück warten wir nicht wieder so lang. Versprochen!“ Was ist das nur für 1 Life! Zum Dienstag haben wir uns im Café Tunichtgut schon wieder zum Frühstück verabredet. (Von mir aus können wir das ruhig die ganze Woche so durchziehen!) Aber das ist gar keine schlechte Idee, denn frühstücken muss schließlich jeder und so verbinden wir damit noch einen weiteren Termin in der Schmiede „Cosmiccatsays“. Langsam wird es ernst! Also Kalender zücken und mitschreiben…

Da der Frühling ja noch immer auf sich warten lässt, können wir auch noch ein bisschen Zeit drinnen verbringen. Aber dann natürlich gern auf dem Drehstuhl von hairstories – Charlotte und Fabian werkeln diesmal sogar parallel. Genaue Vorstellungen? Das ist gar nicht so einfach, wenn man sich zum ersten Mal wieder richtig über seine Naturhaarfarbe freut („Natural is sexy“, sagt auch Fabian) aber diese trotzdem gern ein bisschen pimpen würde. Die Lösung: Paintings! „Ok, ihr macht das schon…“ Für mich das beste Ergebnis, wenn man vom Friseur kommt: Nicht danach auszusehen. In der Weinrunde abends wird diskutiert: „Ein bisschen kürzer oder? Es sieht auf jeden Fall sehr schön aus“. Genauso fühlt es sich auch an! Genug geschnitten und gepinselt – jetzt heißt es erstmal für die Haarzauberer: Winterurlaub. Bis bald wieder!

Ein schöner Grund, um sich von der Arbeit loszureißen: Ein Mittagsdate mit dem FlamingoKätzchen im Schnellbuffet Süd. Wie immer stehen wir vor den großen Tafeln. „Mmmh, Wurstgulasch mit Nudeln? Klöße? Oder doch wie immer?“ „Zweimal Quark mit Kartoffeln, bitte.“ – also wie fast immer. Hier werden Pläne geschmiedet und sich vor dem Wochenende noch einmal verabschiedet. Zurück an die Arbeit!

Nach fast einem Jahr kann die Clueso-Konzertkarte endlich von der Pinnwand genommen werden. Mit neuer Band, Kat Frankie im Vorprogramm und neuem Album ist es endlich Zeit für die „Neuanfang“-Tour. Gut, dass mir nochmal gesagt wurde, dass ich nicht bis zum Haus Auensee, sondern nur bis zum Täubchenthal fahren muss. „Ach, verrückt…“. Wer auf seine Konzertkarten ist eben schlauer. Schon kurz nach dem Einlass ist das Täubchenthal gut gefüllt, so dass sich ein Platz in den vorderen Reihen wirklich erkämpft werden muss. Ohne nach Pommes riechende Menschen, knutschende/sich massierende Pärchen und aufgedrehte Dauermitfilmer wäre ein Konzert manchmal sogar noch gemütlicher – oder wieso stehen die immer alle genau neben einem? Mit „Neue Luft“ eröffnet Clueso sein Konzert – damit ist es dann auch ziemlich egal, wer neben einem steht. In den nächsten drei Stunden (ja, richtig gelesen) nimmt uns Clueso mit auf eine Reise durch die letzten und richtig alten Alben von 2004. Unterschiedliche Musikstile, Bühnenpower, Energie ohne Ende und immer ein Grinsen im Gesicht. Richtig gut! Genauso muss sich ein Neuanfang auch anfühlen! Bis zum nächsten Besuch schaut er sich auch nochmal „Frische Luft“ auf Youtube an. Immerhin hat er es versprochen. Mit diesem Schmunzeln fährt man doch gern wieder nach Hause…

HGB-Party zum Donnerstag? Och nö. Diesmal nicht. Das heben wir uns diesmal für das Wochenende auf. Lieber die erste Folge von „Germany’s Next Topmodel“ schauen und nebenbei Bilder bearbeiten. Denn der Freitag wird lang! Nach einer wunderbaren Portion Nudeln mit Bolo á la Jagdgewehr – diesmal sogar von der Chefköchin höchstpersönlich, verschlägt es uns ins Beyerhaus. Selbst die Großstädter sind beeindruckt. „Wow, das sieht ja total schön aus!“ – nicht nur das. Zum Freitagabend ist wirklich jeder Tisch besetzt. Mit einem großen Radler stehen wir am Billard-Tisch und beobachten das Spiel. „Warum dreht man eigentlich die eine Kugel in der Mitte immer? Hat das einen Sinn oder ist das so ein Dorf-Ding?“ „Nee, das mach nur ich so… Also doch eher Dorfding“. Nach der nächsten Runde geht es weiter! Im Conne Island warten schon Rihanna, Drake, Justin und Beyoncé auf uns. „Schnaps?“ „Was ist das?“ „Wodka!“ Puh! Happy CLOSER! Tipp an der Garderobe: Einer schafft die Jacken weg, einer holt Schnaps. Tipp, um erstmal anzukommen: Ein Ringel laufen. Tipp, um reinzukommen in den Abend: Auf den richtigen DJ warten. Hands up! Tipp, um durchzuhalten: Eine Roster oder ein Sojasteak vom Outdoor-Grill. Mrjam! Das lässt Foodie-Herzen höher schlagen. Genau wie der Rest des Wochenendes! Vegane Burger zum Katern, vegane Cupcakes zum Naschen, Limonade zum HGB-Kunstspaziergang und vegane Döner bei SHAHIA.

Sonntage sind zum Ausschlafen da… nicht ganz! „Bereits zum dritten Mal findet in Leipzig die Hochzeitsmesse der anderen Art statt. Doch zum ersten Mal haben sich die kreativen Hochzeitsdienstleister der Stadt nicht im grünen Keeß’schen Park präsentiert, sondern in der winterlichen Mädlervilla in Leutzsch“. Also auf nach Leutzsch! Passend zur Winterausgabe des Wedding Markets hat es auch nochmal ordentlich geschneit. Brr! „Auch ohne konkreten Hochzeitsgedanken in der nächsten Zeit macht es Spaß über den „Wedding Market“ zu stöbern – aber besonders deswegen, weil man an den vielen Ständen immer wieder auf bekannte Gesichter trifft, die man gern drückt. „So eine herzliche Umarmung zum Sonntag! Da geht doch gleich die Sonne auf!“ Schließlich freut sich über witzige Bilder aus dem Fotoautomaten (bzw. Fotobus), Luftballons, Cupcakes und Workshops zum Mitmachen jeder!“ – so wie wir. Das war schön mit dir, Wochenende!

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