annabelle sagt
ein besonderer leipzig-blog. ein hoch auf die kreativen dieser stadt!

that i think i will be alright. don’t come closer morning light.

rueckblickDer April war wohl der Meinung, dass es nach einem langen Wochenende und viel zu kalter Luft wohl mal gut ist mit dem Stress und der ganzen Hektik. Ab ins Bett mit dir und Schnatter halten, sagt der Arzt. Ohne Stimme kann man ja auch gar keine Widerworte leisten. Da hilft nur Ausruhen, sich mit Eierkuchen füttern lassen (bevor die Mietz wieder alles wegschnappt) und kleine Runden spazieren. Nichts anstrengendes. Für uns neu entdeckt: Den grünen Wagen vom „ZierlichManierlich“ mit gutem Kaffee. Den „Möhren-Kuchen im Glas“ lassen wir nur beim nächsten Mal lieber wirklich im Glas. Wenn beim nächsten Spaziergang sogar noch die Sonne rauskommt, ist der Platz am Richard-Wagner-Hain wirklich perfekt für Kaffeedates. Kulinarisch Spaß gemacht, hat uns ebenfalls die Ladies Night im „White Monkey„. Ohne Alkohol, dafür mit den hausgemachten Limonaden und gut belegten Pizzen. „Trinken wir jetzt noch was oder reicht die Limo für den Rest des Abends?“ – so schnell will ja schließlich niemand nach Hause.

Wir nutzen das Leipziger „Design Date“, um uns mal wieder vor die Tür zu trauen. „Soll ich dich noch vorher abholen?“ „Jaa!“. Kurzer Stop im VIU Store, auf die Räder und weiter. Josephine und „belle sagt“ steht auf unseren Namensschildern und der grüne Punkt identifiziert uns als Vertriebsmitarbeiter. Dem können wir nur zustimmen. Hautpsache wir bleiben zusammen sitzen und können erzählen. Zum „Design Date“ wird nämlich ordentlich nach Farben rotiert, um möglichst auch die anderen Teilnehmer des Abends kennenzulernen. Als kleinen Kennenlern-Bonus stellt sich die gemeinschaftliche Organisation und der Verein „Kreatives Leipzig“ vor. Neues aus der Branche, freie Ateliers, aktuelle Projekte und und und. Schaut vorbei! Wir freuen uns aber über leckere Pommes, bekannte Gesichter, die man schon lang nicht mehr gesehen hat und eine gute Weinschorle. Team Reudnitz, auf gehts nach Hause. „Dass wir mal zusammen nach Hause fahren… wie schön!“.

Die To-Do-Liste für den Mai wird wieder etwas kürzer. Immer schön abstreichen. Umzüge sind wirklich nicht easy. Woran man da alles denken muss… da kann es schon mal vorkommen, dass aus einem Kaffee-Nachmittag ein ausführlicher Besuch bei Kaufland zu zweit wird. Stört ja aber keinen. Später schwirren mir nach einem langen Abend vor den IKEA-Kategorien schon die Phantasie-Namen durch den Kopf und sorgen für Erheiterung. Zeit zum Rauskommen! Mitten in der Nacht werden noch die Zugtickets für den nächsten Tag gebucht. Denn in Berlin wartet eine ganz besondere Einladung: Die Lieblingsfoodies von Zucker&Jagdwurst feiern mit ihrem leckeren und veganem Food-Blog schon Einjähriges. Wenn man die vielen Rezepte durchliest, glaubt man gar nicht, dass es erst ein Jahr her ist… noch einen veganen Blog braucht niemand? Diesen eben schon. Weil vegan mehr kann als nur Salate und traurige Gesichter (wobei der warme Kartoffelsalat schon ziemlich geil ist!). Wir lieben die kleinen Hände, die kochen, backen und mit Zuckerstreuseln um sich werfen. Wir wollen mehr mehr mehr! Auf euch! Aber vor der großen Geburtstagssause kommt noch das Frühstücken mit den Girls im ORA. Nicht allen. Aber fast (Grüße Richtung Atlanta und Märchenschloss!). Frisch gebackenes Sauerteig-Brot, aromatischer Kaffee, French-Toast und eine alte Apothekereinrichtung. „Jetzt komm ich aus Leipzig und bin sogar pünktlicher und eher da…“. Aber schließlich muss ja jemand den Tisch reservieren, wenn ab 10.30Uhr jeder ins Café stürzt. Tisch für 5: Check!

 Nach einem langen Abend mit witzigen Schulgeschichten, der Debatte, ob wir jetzt nun „Hexenfeuer, Walpurgisnacht oder Tanz in den Mai“ feiern, ganz viel Essen, noch mehr Essen, einem riesigen Schokoladenkuchen, selbstgebrautem Pale Ale von Gourmetulf höchstpersönlich, entscheidenden Basketball-Spielen und Schnäpsen fallen wir ins Bett. „Ich glaube, ich hab nie wieder Hunger“. Falsch gedacht! Auf dem Weg durch Friedrichshain bekommen wir alle wieder Frühstückshunger. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass wir noch den Kinderwagen schieben. Im MONTI klingt das Frühstück genauso wie wir es wollen – psssht, aber trotz Sonnenplatz, grüner Aussicht und freien Plätzen kommen wir wahrscheinlich nicht so schnell wieder. Aber hauptsache wir sitzen zusammen. „Du bestellst jetzt wirklich ein Bier?“ – ist ja schon nach 12 Uhr. Was auch so viel heißt wie: Oh, ich muss gleich los! Flinke Füße! Was man beim IC fahren lernt: Einfach das Handy mal auslassen und sich stattdessen mit den netten Sitznachbarn unterhalten. „Teilen Sie sich mit mir Ihre Zeitung?“ „Wir können uns auch unterhalten“. Was man auch lernt: Wenn Online-Tickets der Saft ausgeht, bekommt man folgenden Satz zu hören: „Wir sind ein Beförderungs- und kein Telekommunikationsunternehmen. Aber als Ausnahme lass ich das mal so stehen“. Uff!

Dank der Deutschen Bahn schaffe ich es dann doch noch rechtzeitig zum Frühlingsrundgang. „Viel zu oft hab ich in den letzten Jahren den Frühlingsrundgang über das Spinnerei Gelände verpasst, sodass die Erinnerungen schon langsam verblassen. Viel Zeit bleibt uns an diesem Sonntag und damit auch letztem Tag des Rundgangs über das ehemalige Baumwollspinnerei Gelände nicht mehr, denn pünktlich 18 Uhr wird abgebaut. Künsterateliers, Werkstätten, Galerien, Architekten, Designer, die gemeinnützige HALLE 14 und Theaterspielstätten zeigen zu den Rundgängen ihre Räumlichkeiten und neuesten Arbeiten“. Das war schön, Sonntag! Das Schönste ist aber: Dass morgen nochmal Sonntag ist! Tschüss April!

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