annabelle sagt

das chaos hier ist unendlich, doch die liebe ist es auch.

rueckblick

Was wir in diesem Sommer gelernt haben: Man muss die Feste eben feiern wie sie fallen. Da kann man auf den Regen auch keine Rücksicht mehr nehmen. Ist eben so. Stattdessen nutzen wir die lichten Stunden sofort draußen. „Oh, Sonne. Dann schnell raus“. Das Lieblingscafé um die Ecke macht bald Sommerferien? Dann schnell nochmal auf ein Stück Cheesecake hin! Oder wir verlegen alles auf den Abend. Das Innside Hotel by Melia hat mal wieder einen Grund zum Feiern. Afterwork Party it is! Was wir bisher nur mit dem Chocolate in Verbindung bringen, soll nun auch regelmäßig im Innside für einen schönen Abend sorgen. Wer Bock auf einen gepflegten Plausch mit den Kollegen zum Feierabend und ein paar sexy Outfits hat, kann sich hier auf jeden Fall blicken lassen. Mit kleiner Runway-Show von Jessica Gaebel und dem Leipziger EGOIST Store, Cocktails (Paloma mit Tequila geht wirklich gut!), dem bekannten Anti-Pasti-Buffet, vielen bekannten Gesichtern und einem heißen Tänzchen der Bombshells wurden wir empfangen. Don’t cha, baby! Endlich hat es auch unser Lieblingsblogger aus der alten Hood durch die schweren Türen des Innsides geschafft. Gott sei Dank ein starker Partner an der Bar, der auch gern mal eine Runde Drinks mitbringt. Was uns jetzt noch fehlt? Eine kleine Runde auf dem Fahrrad, ein Käseteller (der spontan auch noch 0Uhr zubereitet wird), Weingläser und endlich mal Zeit, um sich in Ruhe auszutauschen. Der letzte Blick auf die Uhr: Mist, 3Uhr und die Wodkaflasche ist noch immer voll. Bevor der Dienstag noch weiter ausartet, bringen wir uns gegenseitig nach Hause. Der „Stille Josef“ wird sich schon noch rächen!

Sonne! Knapp 30°C! Wir sitzen gemütlich vor der Getränkefeinkost, schauen dabei zu wie Fahrräder fotografiert werden und bekommen nebenbei noch ein Eis und eine Limo in die Hand gedrückt. Aber was für eine! Die Brausenfabrik hat sich mächtig ins Zeug gelegt und ordentlich Gurke geschnippelt. Hello Sommercocktail! Die Kiwibrause macht sich doch gut so frisch aus dem Kühlschrank und direkt im Glas mit Gin. „Noch einen, bitte!“. Nur ein paar Schritte weiter wird in der Kleingartenanlage des Johannistals Wolle gerollt und fleißig zum Stricktreff Leipzig gestrickt. Der nächste Winter kommt bestimmt. Wenn wir uns den Himmel so ansehen, sind wir uns da auch ziemlich sicher. Wer zum Stricktreff nicht strickt, schaukelt auf der Hollywoodschaukel, stöbert durch den Garten „Gabi„, zählt die Tomaten und trifft im übernächsten Gartengrundstück sogar noch mehr Gartenfreunde! „Hier ist also euer Garten! Ich dachte, der ist irgendwo weit draußen!“. Gerade als es viel zu dunkel zum Stricken wird, verheißt der aufkommende Wind nichts Gutes. 1,2,3 wird alles in die Laube geräumt. Wir schaffen es gerade so noch nach Hause bis das Gewitter über uns hereinbricht.

Ach, Sommer… ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem langen Tag am Laptop wird es zum Abend Zeit doch nochmal rauszugehen. Das Abendlicht sieht einfach zu schön aus. Treffpunkt: Die S-Bahnstation am MDR. Wie die coolen Kids. Nur ohne Kippen. Dafür mit der Kamera. Wir erkunden das Gelände. Wiesen. Alte Ruinen. Das IFZ am Abend. Gruselige Gartenanlagen. Immer im Hintergrund: Der Sonnenuntergang. Wochenlang haben wir die Daumen für diesen Abend gedrückt. Das Gartendinner im Gemeinschaftsgarten der Annalinde führt uns an an diesem Freitag nach Lindenau. „Mitten im Annalinde Garten stehen schon in weiß eingedeckte Tische bereit. Dekoriert mit Weingläsern und Blumenvasen. Über dem Tisch schwingt die unverwechselbare Lichterkette. ‚Vorsicht mit den Beeten!‘, heißt es in der Einladung. Während im alten Gewächshaus nebenan schon schätzungsweise 80 Teller mit den Vorspeisen dekoriert werden, diskutieren wir über die Erfindung der Schrebergärten. ‚Woher stammt eigentlich der Name?'“. Was für ein wunderschöner Abend! Schon mal eine Bienenwabe gegessen? Wir auch noch nicht bis dahin…

Vom Gartendinner, einem nächtlichen Kaffee im Kaiserbad direkt weiter zur Parkbühne. Die perfekte Einstimmung für die kommende Geburtstagswoche. Wir machen einfach nur noch schöne Dinge! Das passt ja ganz wunderbar, dass die Höchste Eisenbahn direkt in Eutritzsch hält und uns mitnimmt. Francesco, Moritz, Felix und Max sind bester Laune, vergnügt, redselig und absolut motiviert noch mehr Zugaben zu spielen. Von uns aus kann dieser Abend auch ewig gehen. Fast alle Lieder haben sie schon gespielt? Na dann einfach nochmal von vorn. Dass es zwischendurch geregnet hat, wäre uns beinah nicht aufgefallen. Pullover über den Kopf und weitertanzen. „Der Pony darf nicht nass werden. Sonst ist alles egal!“. Kommt bald wieder! Fast trocken aber nicht ganz unverseht kommen wir in Reudnitz an. Gefährliches Pflaster. Das sagt auch der hintere Fahrradreifen. Platten. Och nö. Mitten in Reudnitz. Darauf erstmal ein Gösser. Um den Rest kümmern wir uns nach der Einzugsparty.

Kein Fahrrad. Kein Ausflug zum See. Dann lieber zum Sonntag mit den Girls abhängen, Limonade trinken und sich gegenseitig im Freisitz für die tollen Brillenmodelle Komplimente machen. „Wie heißt die Brille doch gleich?“, fragt der engagierte TAKE A SHOT Mitarbeiter grinsend von nebenan. „Ja, ich weiß auch nicht… SAT? TSA? Ich kanns einfach nicht lesen“, antworten wir lachend. Bye bye, Woche! Das war schon ziemlich schön… und, wenn das Fahrrad wieder fährt, ist auch alles gut.

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