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and it all falls together.

rueckblick

Februar, was für eine Freude dich zu sehen! Mit strahlend blauem Himmel empfängst du uns in der neuen Woche. Grund genug, um einen kleinen Ausflug Richtung Schleußig zu unternehmen. Willkommen auf der Könneritzstraße! Die Waldwege knirschen unter den Rädern und tatsächlich wärmt die Sonne ein wenig. Fast schon könnte man sich an den Winter gewöhnen. Gegen eine frische Brise und kühles Wetter hat vor allem die frisch gebackene Ladenbesitzerin Sabine nichts einzuwenden, die vor wenigen Tagen in Schleußig auf der Könneritzstraße, liebevoll von den Nachbarn auch „Kö“ genannt, mit ihrem neuen Fashion-Label angekommen ist und die Eröffnung feierte. Ein Stück Dänemark zieht nach Leipzig. Im ökologisch, nachhaltigen Store FANÖ haben minimalistische Designs, klassische Schnitte, skandinavische Looks und schlichter Schmuck von liebevoll ausgewählten Labels Vorrang und einen schönen neuen Platz gefunden.

Völlig neu in Leipzig angekommen sind auch die Gourmetfreunde der Kochsternstunden aus Dresden. Während die Dresdner Gastronomie bereits das zehnte Jubiläum feiert, tasten sich die Leipziger Gastronomen langsam an das Format heran. Gesucht wird vom 2. Februar bis zum 11. März das beste Menü Leipzigs. Natürlich nur im Menü mit passender Weinbegleitung. Das BEEFERS, Restaurant Cospuden, Innside by melia und die Gourmétage liefern sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen und teilen die Leidenschaft für kulinarische Highlights und gesellige Abende. Dass es dabei ausgesprochen fröhlich zugeht, haben uns einige Tester schon verraten. Für uns beginnt die kleine Entdeckungsreise der Leipziger Kochsternstunden im Harley-Davidson Store in Mockau. Ja, zugegeben nicht der erste Ort an den ich spontan gedacht hätte aber dank des rustikalen Interiors eine gute Wahl für Steaks, Strauß-Tatar und Trüffel-Pralinen. Auf zwei Etagen probieren wir uns durch die kleinen Häppchen und lassen unser Prosecco Glas gern wieder auffüllen. Ob es auffällt, wenn ich mir noch eine Praline in die Handtasche stecke? Vielen Dank für die Einladung! Ihr wollt auch eure Restaurantbewertung abgeben? Dann sofort bei den teilnehmenden Restaurants nach einem Menü fragen und bis zum 12. März eine Bewertung abgeben.

Nicht nur kulinarisch, sondern auch musikalisch darf es gern etwas Besonderes sein. Seit November liegen die Karten für diesen Mittwochabend bereit. Die Band aus dem Hause Grand Hotel van Cleef „Torpus & The Art Directors“ meldet sich mit einem dritten Album und einer neuen Tour zurück. Kennengelernt habe ich sie mit dem Album von 2012 „From Lost Home To Hope“ und zwischendrin wieder verloren bis mir Spotify die neuen Songs vorschlug. Weißt du noch, Torpus & The Art Directors? Die magst du doch. Im Werk2 bleibt das Publikum an diesem Abend überschaubar. Einige erzählen sogar: „Beim letzten Mal in Leipzig waren wir doch bestimmt doppelt so viele Besucher“. Schade, denke ich mir. Nachdem sich der Sicherheitsabstand zur Bühne etwas verringert hat, legen Sönke, Jenny, Melf, Ove und Felix los. Irgendwo hatte ich im Vorfeld gelesen, dass sich das Konzert über den Abend entwickelt und man Zeit braucht, um sich einzuhören. Aber, wenn man sich einmal auf den Indie Folk eingelassen hat, ist es wundervoll. Auch nach 23 Uhr brechen die Lieder nicht ab. „Wir haben unfassbar viel Bock!“ – genau das merkt man!

Auf nach Plagwitz! Nicht nur für guten Kaffee im Café Kater zieht es uns in den Westen der Stadt, sondern auch für kleine Fotoshootings und Backkartoffeln. Zu „Don Kichot“ wollte ich doch schon immer mal! Wer fleißig arbeitet, darf sich auch eine gebackene Kartoffel gefüllt mit Couscous, Falaffel und Anti-Pasti mitnehmen. Mrjam! Noch mehr Kunst und Fotos bestaunen wir zur „Aus 4 Perspektiven“ Vernissage auf der Nürnberger Straße. Malereien, Fotografien, Illustrationen, Livemusik von Leipziger Kreativen (die Fotografie stammt von Corinna Dumat) und Bier für knapp 1€ auf einem Fleck. Kurzweilig und schön. Wir würden ja noch bleiben aber die Pizza und Brokkoli-Nudeln warten auf uns… Keine Party zum Samstag, denn am Sonntag heißt es: Munter sein und raus aus dem Katzenbau! It’s shooting time. FLAMINGOCAT und Stylistin Jule bringen den ersten zarten Frühling in die ISO Studios. Meow, das macht Lust auf die neuen, minimalistischen Designs und wärmere Tage. Kreolen olé! Model Leonie weiß genau, was wir wollen und nach vier Stunden klatschen alle begeistert „It’s a wrap!“. Bye, bye Sonntag. Nach einem glücklichen Blick in die Fotos des Tages, legen wir auch langsam die Beine hoch. Tschüss Woche!

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