annabelle sagt
ein besonderer leipzig-blog. ein hoch auf die kreativen dieser stadt!

all your dreams are made of strawberry lemonade.

3 Kommentare

Happy Newsletter! Wer Blog-Geburtstage feiert, kann auch 52 verschickte Newsletter feiern, denn das bedeutet, dass genau ein Jahr lang in eurem E-Mail Postfach nun schon die annabelle-sagt Briefe eintrudeln. Jede Woche neu. „Noch mehr Spam im Briefkasten…“, dachten sich einige Stimmen zu Beginn und auch ich selbst war noch nicht ganz von dem wiederaufkommendem Hype „Newsletter-Marketing“ begeistert. Aber yes, ich steh auf die zusammengefassten Briefe, die wie von Zauberhand zum Donnerstag verschickt werden! Instagram, Twitter, Facebook, Tumblr – alles schon ausprobiert. Der Reiz des Neuen fehlt. Was mich auch dazu brachte bzw., was mir immer wieder ins Ohr geflüstert wurde: Du musst unbedingt einen Newsletter schreiben. Nach einem Jahr überlege ich nun: Worüber würde ich auf einem Blogger-Event vor knapp 80 Teilnehmern sprechen wollen? Genau darüber, dass digitale Infobriefchen echt eine gute Sache für mich sind. „Am Anfang hab ich meine Freunde gezwungen sich einzutragen aber mittlerweile läuft es von ganz alleine…“.

newsletter yeah

Tell me more…

Jeder, der gerade dabei ist sich einen eigenen E-Mail-Verteiler aufzubauen, weiß wie mühsam und anstrengend das Sammeln der Adressen sein kann. Aber umso besser ist doch: Dass sich eure Fans aus freien Stücken eintragen, um noch mehr Informationen rund um euer Label, eure Produkte, euren Blog und euer Unternehmen zu bekommen. Verzichtet auf nervige Zustimmungserklärungen, die an Bezahlvorgänge gekoppelt sind und gebt euren Abonnenten lieber die Möglichkeit sich freiwillig und zusätzlich einzutragen, wenn sie von eurer Marke überzeugt sind oder lockt sie im besten Falle mit Goodies, die ihr geben könnt (wie zum Beispiel besondere Informationen, Rabattcodes…). Spam will schließlich niemand! Außerdem müsst ihr euch nach Deutschem Recht sowieso an das Double-Opt-In-Verfahren halten, das besagt, dass jeder Endverbraucher über die Kontaktaufnahme per Mail eingewilligt haben muss. P.S.: Auch ein Impressum und die Möglichkeit zur Abmeldung sind Pflicht.

Newsletter sind eine schöne Art, um die Geschichten der letzten Tage zusammenzufassen, noch einmal neu aufzubereiten und mit zusätzlichen Informationen zu füllen, denn wer euch auf allen weiteren Kanälen folgt, will schließlich immer noch etwas Neues erfahren. Daher auch der Anspruch der annabelle sagt-Briefe zum Donnerstag: Wochenend-Tipps zum Ausgehen und Erleben oder ab und zu Gutscheincodes von Leipziger Unternehmen. Was macht das Newsletter-Marketing aber noch aus? Noch mehr Fakten, die ich kennengelernt habe:

  • Vielseitigkeit/Gestaltung – Dann Drag&Drop und Baukastensystem kann alles immer umgestaltet und angepasst werden.
  • Datenschutz – Wenn alles richtig eingestellt ist, berücksichtigst du die geltenden Datenschutzregelungen
  • Geschwindkeit – Mit einem Klick wird alles in der vorher angelegten Gruppe mit einmal versendet.
  • Planbarkeit – Jede Newsletter-Kampagne kann optimal geplant und zum richtigen Zeitpunkt verschickt werden. Timing ist alles!
  • Kosten – Bei vielen Anbietern (wie zum Beispiel MailChimp, CleverReach, Newsletter2Go) wird immer eine kostenfreie Alternative angeboten mit der sich ausprobiert werden kann.
  • Umweltfreundlichkeit – Logisch!
  • Mobil – Ein wichtiger Punkt: Die annabelle sagt-Briefe werden häufiger mobil (51%) als am Desktop gelesen, mit dem richtigen optimierten Template und der „Preview“-Option kein Problem!
  • Cross Channel Marketing – Ein Newsletter arbeitet optimal mit den eigenen Social Media-Kanälen zusammen und bietet deinen Lesern ein konsistentes Leseerlebnis.
  • Nachhaltigkeit – Viel zu schnell werden Beiträge weitergeklickt und überscrollt. Mit einer Zusammenfassung verpassen deine Leser auch garantiert nichts!
  • Aktualität: Deine Leser wissen immer Bescheid.
  • Regelmäßigkeit: Es kommt nicht darauf an möglichst viele Newsletter in einer Woche zu verschicken, sondern für einge gewissen Regelmäßigkeit zu sorgen. Einmal in der Woche. Einmal im Monat. Jeden Montag. Das ist dir überlassen! Aber pssht. Weniger ist manchmal mehr!
  • Das Beste zum Schluss: Es ist immer aufwendig eine neue Kampagne zu gestalten und zu befüllen, keine Frage. Auch, wenn es mittlerweile nur eine Stunde dauert, erreicht ein wöchentlicher Newsletter längst nicht so viele Personen wie zum Beispiel ein einzelner neuer Beitrag. Höre ich da einen Kritikpunkt? Mit dem Versand wird schließlich nur eine sehr spitze Zielgruppe erreicht – aber genau um die sollte es gehen. Die mit einer ganz anderen Motivation deine Beiträge lesen und Lust auf das haben, was du machst. For real fans. Why not…

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Kommentare

  1. Emily sagt:

    „Hype Newsletter-Marketing“? Das war 2006, aber nicht mehr 2017, und 127 Newsletter- Abonnenten ist doch eigentlich eher mager um das als Erfolg zu verkaufen.

  2. AnneRosali sagt:

    Gut aufgepasst! Aber wie dem Vortrag vielleicht entnommen: Es geht mal weniger um Zahlen. Dafür mehr um die Qualität der Leserbindung und den Spaß an der Sache.

  3. Alex sagt:

    Aber Leserbindung entsteht doch eher durch gute und verlässliche Inhalte, und Beiträge eines Blogs ins Postfach geliefert bekomme ich auf so gut wie jedem Blog mit der regulären Abofunktion. Hast du verlässliche Zahlen, wieviele der/deiner Newsletter wirklich gelesen bzw. genutzt werden, z.B. durch Anwendung der von dir erwähnten Rabattcodes?

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